Hähnchen in Honig

Hallo Zusammen!

Ich habe heute kein klassisches Rezept vorbereitet, aber möchte einen Zubereitungsvorschlag machen, den ich alternativ sehr lecker finde:
Hähnchen in Honigsauce

Das Schöne daran ist, dass es unheimlich leicht zuzubereiten ist und auch noch schnell geht. Ich habe dazu ca. 400g Hähnchenfleisch in feine Streifen geschnitten und zunächst in Balsamico-Essig eingelegt. Dazu reichen ein paar Minuten, im besten Fall aber auch gern etwas länger einlegen – dann aber bitte im Kühlschranl aufbewahren.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Hähnchenstreifen von allen Seiten scharf anbraten. Hierbei vorsichtig, denn der Essig verbrennt recht schnell. Am besten vorher mit einem Küchenpapier das Fleisch von zu viel Feuchtigkeit befreien. Alles ein wenig Abkühlen lassen, vor allem die Herdplatte herunterregeln und warten, bis die Wärme etwas nachgelassen hat.
Nun ein bis zwei Teelöffel Honig in die Pfanne geben und das Fleisch darin schwenken. Der Essig und der hönig bilden zusammen eine wunderbare Note.

Einfach mal ausprobieren!

Ich habe dazu Kartoffelbrei und Rosenkohl serviert.

Pasta mit Mangold-Paprika-Sauce

WOW
Ich habe soeben dieses wunderbare Rezept ausprobiert. Es ist noch nicht ganz perfekt, das muss ich zugeben, aber es schmeckt sehr lecker, ist schnell und einfach zubereitet. Ich bin seit einiger Zeit sowieso ein großer Mangold-Fan. Ich finde den typischen – leicht an Spinat erinnernden – Geschmack sehr angenehm. In dieser Kombination ist er eine wirkliche Bereicherung für dieses Pastagericht.

Zutaten (4 Personen):

  • 500g Vollkornpasta
  • 400g Mangold
  • 2 Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150ml Sahne
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 80g Mozarella
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer

Zubereitung:
Mangold putzen, waschen und ich kleine Streifen schneiden. Anschließend ca. 5 Minuten in leicht salzigem Wasser kochen.
Knoblauch schälen und würfeln, Paprika ebenfalls würfeln. Beides in einem Topf mit Öl kurz anschwitzen. Die Brühe hinzugeben und auch ca. 5 Minuten kochen lassen. Dann alles mit einem Pürierstab oder in einem Standmixer pürieren.
Zur Sauce den gekochten Mangold, die Sahne und den Mozarella geben, sowie mit den Gewürzen abschmecken.
Pasta kochen nicht vergessen und beides gemeinsam genießen. 🙂

Hinweis: Geschmacklich ist die Sauce so relativ mild, weshalb ich den Cayenne-Pfeffer benutzt habe. Sie ist so auch noch relativ flüssig. Ich denke, ich werde in Kürze den Mozarella gegen Parmesan austauschen. Dadurch wird die Sauce etwas würziger und dickt sicherlich auch noch etwas mehr ein.

Guten Appetit!

Anmerkung 06.03.14
Ab heute auch eine Variation dieses Gerichts online -> https://lebebewusst.wordpress.com/2014/03/06/variation-meiner-mangold-paprika-sauce-vom-25-01/

Wirsing-Lachs-Lasagne

Ich habe ein neues Rezept, welches ich sehr gern teilen möchte, da ich absolut angetan bin. Es gehört auf Grund seiner doch recht fetthaltigen Bestandteile (Butter und Sahne) sicherlich zu den Rezepten, die nicht täglich auf den Speiseplan gehören. Meine Auffassung von Ernährung ist jedoch, dass Essen immer auch Spaß machen sollte und daher darf auch ab und an mal eine „Sünde“ dabei sein. Denn dann ist die Sünde keine Sünde mehr. Außerdem steht auf der anderen Seite auch noch Zutaten, die in ausgewogener und abwechslungsreicher Ernährung sehr gerne intgriert werden dürfen. Mein Hauptaugenmerk gilt dabei dem Wirsing, welcher sehr reich an Phosphor, Eisen und einigen Vitaminen ist (mehr als viele seiner Kohlverwandten). Zum Wirsing werde ich in den kommenden Tagen auch noch ein klein wenig schreiben, hier aber nun das Rezept!

Zutaten (für ca. 4 Portionen):

  • ca 600g Wirsingblätter
  • 75g Butter
  • 75g Vollkornmehl (ich habe Dinkel verwendet)
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 100ml Sahne
  • 3-4 EL frischer Zitronensaft
  • 400g Seelachsfilet
  • ca. 12 Lasagneblätter
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker

Zunächst die Lasagneblätter in lauwarmem Wasser etwas einweichen lassen und die Wirsingblätter in kochendem Salzwasser kurz blanchieren, dann abschrecken und trocken tupfen.
Die Butter in einem Topf zerlassen, dann das Mehl hinzugeben, etwas gold anschwitzen lassen und mit der Brühe und der Sahne ablöschen – dabei mit einem Schneebesen glattrühren
Mit Muskat, Salz, Pfeffer, Zucker und dem Zitronensaft abschmecken und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Die Auflaufform (ca. 25x25cm oder vergleichbar) mit ein wenig der vorbereiteten Sauce begießen und einer erste Lage Lasagneblätter darüber legen. Dem folgt eine Schicht Wirsingblätter und dann eine Schicht mit kleinen Lachsstreifen, sowie einer Schicht der Sauce. So Weiterschichten, bis alle Zutaten verbraucht sind aber darauf achten, dass die letzte Schicht noch mit Sauce bedeckt wird.
Die Auflaufform nun in den vorgeheizten Backofen und alles bei ca. 160°C Umluft oder 175° Ober-/Unterhitze für ca. 45 Minuten garen lassen.

Ich wünsche guten Appetit!

Zum Frühstück etwas „Althergebrachtes“ – Porridge

Ich hatte ja schon vor einigen Tagen in meinem Post zur Unaufmerksamkeit am Morgen angedeutet, dass ich auch einmal kurz berichten würde, wie ich mir mein derzeit liebstes Frühstück zubereite:
Den guten, alten Haferbrei 🙂

Eins dazu vorweg: Der Name an sich ist in der deutschen Sprache einfach schon etwas unappetitlich, weshalb ich beschlossen habe, den englischen Begriff Porridge zu verwenden. Viele von uns haben vielleicht auch nahezu traumatische Erlebnisse mit diesem Frühstück aus der frühesten Kindheit – manche davon sicherlich berechtigt. Dennoch ist es nach vielen Jahren sicherlich mal wieder das kleine Abenteuer wert, sich darauf einzulassen. Ich muss gestehen, ich bereite es immer nach gefühl zu, weshabl es mir etwas schwer fällt, genaue Mengenangaben zu machen. Ich werde hier versuchen, alles genauer zu beschreieben.

Zutaten:

  • Haferflocken – Feinblatt
  • Dinkelflocken – Grossblatt
  • fettarme Milch
  • Sojamilch
  • Honig
  • Zimt
  • Apfel

Zubereitung:
Ich nehme hierzu immer einen kleinen Stiltopf oder ähnliches und gebe zu gleichen Anteilen Milch und Sojamilch hinein. Ich würde mal sagen, es ist ca. ein Trinkglas voll, möglicherweise etwas mehr. Den Herd ruhig auf große Stufe stellen und die Flocken – auch jeweils zu grob gleichen Anteilen – in den Topf geben. Dabei sollten alle Flocken komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein. Lieber später noch welche nachgebem als dass alles hinterher zu trocken wird.
Während das alles sich erwärmt scheide ich den Apfel in kleine Stücke. Je nach Größe des Apfels manchmal auch nur einen halben und der Rest wird direkt verspeist. Den Apfel gebe ich dann schon einmal in eine Müslischale oder vergleichbares.
Im topf müsste es jetzt bereits anfangen zu kochen und ab diesem Moment sollte alles beständig mir einem Löffel umgerührt werden, da sonst die Milch schnell am Boden des Topfes anbrennt. Der Herd kann nun auch auf kleine Stude oder gänzlich abgeschaltet werden. Nun einfach so lange weiter rühren, bis Milch und Flocken eine eher dickflüssige Masse bilden. Dabei aufpassen, dass nicht zu viel der Flüssigkeit verdampft. Hier ist einfach ein wenig Übung und sicherlich auch Ausprobieren nach eigenem Geschmack gefragt.
Den brei dann einfach über den Apfel geben und dem ganzen noch ca. einen Teelöffel Honig zugeben, sowie nach Lust und Laune mit Zimt bestreuen.
Vor dem Verspeisen in der Schale am besten noch umrühren, damit sich Honig und Zimt besser verteilen.
Der Vorteil an Porridge ist, dass sich trotz einer relativ kleinen Portion über lange Zeit kein Hunger einstellt. Dieses Frühstück gibt dem Körper einen guten Energiestart und bis zum Mittagessen reicht dann als Zwischenmahlzeit definitiv eine kleine Portion Obst.

Porridge

Guten Appetit!

Unaufmerksam am Morgen :-)

Der heutige Morgen hat sich einfach einmal etwas anders zugetragen als normalerweise, was schon einfach darin begründet war, dass in meinem Sportstudio außer der Reihe ein „Guten-Morgen-Yoga“ stattgefunden hat. Ich hatte mich seit Tagen sehr darauf gefreut, wenngleich dies auch einen komplett anderen Tageseinstieg mit sich brachte, als ich ihn sonst habe. Ich hatte mir also gestern Abend dafür den Wecker extra eine Stunde früher auf 6.30h gestellt. (Gerade in diesen Tagen genieße ich es besonders, früh aufzustehen und gemeinsam mit dem Tag aufzuwachen.) Ich wollte bevor ich mich dann auf den Weg machte auch noch eine Maschine Wäsche anstellen, so dass diese dann fertig ist, wenn ich aus der Stadt zurück komme. Meine Waschmaschine steht im Keller und daher bietet es sich an, auf dem Weg nach draußen einfach einen Korb mit hinunter zu nehmen. Ich bereitete also den Wäschekorb vor und habe danach, wie eigentlich jeden Morgen, mein kleines Frühstück gezaubert. Ich esse ja nun schon seit langer Zeit kein klassisches Frühstück mehr mit Brötchen oder Brot und Wurst, Käse, Marmelade usw. Nein, ich habe es mir angewöhnt nach englischem Beispiel Porridge zu machen – zu deutsch auch etwas unappetitlich Haferschleim oder Haferbrei genannt. Wie auch immer, ich liebe meine gekochten Haferflocken am Morgen. Dabei fällt mir ein, dass ich das Rezept hierzu auch einfach mal niederschreiben könnte… aber dazu dann später. Ich stehe also in der Küche, bereite meinen Haferbrei zu und genieße anschließend die langsam aufkommende Dämmerung des Tages beim Frühstück. Nach dieser ersten Mahlzeit ging es dann für mich unter die Dusche, um frisch und sauber in den Tag starten zu können. Da Yoga ein reinigendes Ritual sein soll, empfiehlt es sich auch, sozusagen gewaschen eine Yogapraxis zu machen. Aber auch das nur am Rande… Ich mache mich also soweit fertig, packe meine Yogasachen in eine Tasche, schaue noch kurz nach Emails und möglichen eingegangenen Nachrichten um dann gegen kurz nach 8.00h das Haus zu verlassen. Im Treppenhaus denke ich noch darüber nach, wie schön doch der Tag startet und dass ich gegen 11.00h wundervoll energetisiert wieder zurück sein werde, um mich dann den vielen kleinen Aufgaben des heutigen Tages widmen zu können. Und während ich diese schönen warmen Gedanken habe, hatte ich bereits das Haus verlassen und marschiere durch den Innenhof Richtung Straße, um dann festzustellen, dass ich fröhlich und dabei völlig unbewusst den Wäschekorb mit meiner Schmutzwäsche unter dem Arm trage…

Und in diesem wachen, lichten Moment konnte ich einfach nicht anders, als laut los zu lachen. Darüber, wie unaufmerksam ich die letzten 1-2 Minuten gewesen war, wo ich doch gerade auf dem Weg zum Yoga war, einer Praxis in der es doch genau darum geht, im Moment zu sein – bewusst – achtsam – bei sich selbst. Und als ich da so stand und über mich selbst gelacht habe, ist mir einfach klar geworden, dass uns das Universum ab und an diese unachtsamen Momente schenkt, damit wir genau das tun können: Über uns selber lachen!

Euch allen einen wundervollen Tag!