Hirse – ein tolles Getreide

Hirse wird von vielen Menschen in Deutschland gar nicht mehr verwendet. Dabei ist Hirse nicht nur ein sehr wohlschmeckendes Getreide, sondern auch noch ernährungsphysiologisch sehr nahrhaft.

Hirse zählt zu den älteten Getreidearten und kommt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Generell wird sie  in Rispenhirse (Speisehirse) und Kolbenhirse (Verwendung als Vogelfutter) unterschieden. Bei uns war sie früher weit verbreitet, wurde aber durch ertragreichere Getreidesorten oder auch durch die Kartoffel verdrängt und spielt mittlerweile in Deutschland nur noch eine untergeordnete Rolle in der Ernährung. In vielen Geschäften ist sie meist nur als Vogelfutter erhältlich, allerdings findet man sie in vielen Bioläden, Reformhäusern und gut sortierten Supermärkten. In Nordafrika und Asien zählt sie heute noch zu den wichtigsten Getreiden in der menschlichen Ernährung.

Hirse

Auch in der Vollwerternährung ist Hirse ein geschätzes Lebensmittel, denn sie kann zur Zubereitung von diversen Breien und Backwaren verwendet werden. Außerdem eignet sich das Hirsekorn sehr gut für süße und auch herzhafte Aufläufe oder Eintöpfe. Es ist vor allem für Menschen geeignet, die eine Glutenunverträglichkeit haben oder unter Zöliakie leide, denn es gehört zu den glutenfreien Getreiden.

Hirse enthält die Vitamine B1, B2, B3 (Niacin), B6 (Pyridoxin), B7 (Biotin), B9 (Folsäurse), E und K, sowie Carotin (Provitamin A). Außerdem ist sie besonders reichhaltig an Magnesium, Kieselsäure (Silizium) und Eisen. Sie enthält aber auch Kalzium, Kalium, Natrium, Chlor, Phosphor, Schwefel, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan & Zink. Außerdem ist sie recht eiweiƒß- und fettreich, wobei der Fettanteil aus ca. 75% einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren besteht.

Kieselsäurse wirkt sich positiv auf unsere Nägel und Haare aus und ist außerdem förderlich für eine hohe Spannkraft unseres Bindegewebes. Die Haut kann durch Kieselsäure Feuchtigkeit besser binden und auch für die Knochenbildung leistet sie einen Beitrag. Der hohe Eisengehalt ist bei der Blutbildung sehr förderlich und unterstützt den Sauerstofftransport im Körper.

Bei der Hirse sind viele der Nährstoffe in den oberen Kornschichten enthalten, die erfreulicherweise bei der Ernte enrhalten bleiben, weil das Korn nicht geschält werden muss. Lediglich die Spelzen werden abgetragen, in denen leider eine grpße Menge Kieselsäurse enthalten ist. Dennoch befindet sich auch ein recht hoher Anteil in den inneren Kornschichten und das gilt für alle enthaltenen Nährstoffe – ein eindeutiger Vorteil gegenüber anderen Getreiden.

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