Unaufmerksam am Morgen :-)

Der heutige Morgen hat sich einfach einmal etwas anders zugetragen als normalerweise, was schon einfach darin begründet war, dass in meinem Sportstudio außer der Reihe ein „Guten-Morgen-Yoga“ stattgefunden hat. Ich hatte mich seit Tagen sehr darauf gefreut, wenngleich dies auch einen komplett anderen Tageseinstieg mit sich brachte, als ich ihn sonst habe. Ich hatte mir also gestern Abend dafür den Wecker extra eine Stunde früher auf 6.30h gestellt. (Gerade in diesen Tagen genieße ich es besonders, früh aufzustehen und gemeinsam mit dem Tag aufzuwachen.) Ich wollte bevor ich mich dann auf den Weg machte auch noch eine Maschine Wäsche anstellen, so dass diese dann fertig ist, wenn ich aus der Stadt zurück komme. Meine Waschmaschine steht im Keller und daher bietet es sich an, auf dem Weg nach draußen einfach einen Korb mit hinunter zu nehmen. Ich bereitete also den Wäschekorb vor und habe danach, wie eigentlich jeden Morgen, mein kleines Frühstück gezaubert. Ich esse ja nun schon seit langer Zeit kein klassisches Frühstück mehr mit Brötchen oder Brot und Wurst, Käse, Marmelade usw. Nein, ich habe es mir angewöhnt nach englischem Beispiel Porridge zu machen – zu deutsch auch etwas unappetitlich Haferschleim oder Haferbrei genannt. Wie auch immer, ich liebe meine gekochten Haferflocken am Morgen. Dabei fällt mir ein, dass ich das Rezept hierzu auch einfach mal niederschreiben könnte… aber dazu dann später. Ich stehe also in der Küche, bereite meinen Haferbrei zu und genieße anschließend die langsam aufkommende Dämmerung des Tages beim Frühstück. Nach dieser ersten Mahlzeit ging es dann für mich unter die Dusche, um frisch und sauber in den Tag starten zu können. Da Yoga ein reinigendes Ritual sein soll, empfiehlt es sich auch, sozusagen gewaschen eine Yogapraxis zu machen. Aber auch das nur am Rande… Ich mache mich also soweit fertig, packe meine Yogasachen in eine Tasche, schaue noch kurz nach Emails und möglichen eingegangenen Nachrichten um dann gegen kurz nach 8.00h das Haus zu verlassen. Im Treppenhaus denke ich noch darüber nach, wie schön doch der Tag startet und dass ich gegen 11.00h wundervoll energetisiert wieder zurück sein werde, um mich dann den vielen kleinen Aufgaben des heutigen Tages widmen zu können. Und während ich diese schönen warmen Gedanken habe, hatte ich bereits das Haus verlassen und marschiere durch den Innenhof Richtung Straße, um dann festzustellen, dass ich fröhlich und dabei völlig unbewusst den Wäschekorb mit meiner Schmutzwäsche unter dem Arm trage…

Und in diesem wachen, lichten Moment konnte ich einfach nicht anders, als laut los zu lachen. Darüber, wie unaufmerksam ich die letzten 1-2 Minuten gewesen war, wo ich doch gerade auf dem Weg zum Yoga war, einer Praxis in der es doch genau darum geht, im Moment zu sein – bewusst – achtsam – bei sich selbst. Und als ich da so stand und über mich selbst gelacht habe, ist mir einfach klar geworden, dass uns das Universum ab und an diese unachtsamen Momente schenkt, damit wir genau das tun können: Über uns selber lachen!

Euch allen einen wundervollen Tag!

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