Zum Frühstück etwas „Althergebrachtes“ – Porridge

Ich hatte ja schon vor einigen Tagen in meinem Post zur Unaufmerksamkeit am Morgen angedeutet, dass ich auch einmal kurz berichten würde, wie ich mir mein derzeit liebstes Frühstück zubereite:
Den guten, alten Haferbrei 🙂

Eins dazu vorweg: Der Name an sich ist in der deutschen Sprache einfach schon etwas unappetitlich, weshalb ich beschlossen habe, den englischen Begriff Porridge zu verwenden. Viele von uns haben vielleicht auch nahezu traumatische Erlebnisse mit diesem Frühstück aus der frühesten Kindheit – manche davon sicherlich berechtigt. Dennoch ist es nach vielen Jahren sicherlich mal wieder das kleine Abenteuer wert, sich darauf einzulassen. Ich muss gestehen, ich bereite es immer nach gefühl zu, weshabl es mir etwas schwer fällt, genaue Mengenangaben zu machen. Ich werde hier versuchen, alles genauer zu beschreieben.

Zutaten:

  • Haferflocken – Feinblatt
  • Dinkelflocken – Grossblatt
  • fettarme Milch
  • Sojamilch
  • Honig
  • Zimt
  • Apfel

Zubereitung:
Ich nehme hierzu immer einen kleinen Stiltopf oder ähnliches und gebe zu gleichen Anteilen Milch und Sojamilch hinein. Ich würde mal sagen, es ist ca. ein Trinkglas voll, möglicherweise etwas mehr. Den Herd ruhig auf große Stufe stellen und die Flocken – auch jeweils zu grob gleichen Anteilen – in den Topf geben. Dabei sollten alle Flocken komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein. Lieber später noch welche nachgebem als dass alles hinterher zu trocken wird.
Während das alles sich erwärmt scheide ich den Apfel in kleine Stücke. Je nach Größe des Apfels manchmal auch nur einen halben und der Rest wird direkt verspeist. Den Apfel gebe ich dann schon einmal in eine Müslischale oder vergleichbares.
Im topf müsste es jetzt bereits anfangen zu kochen und ab diesem Moment sollte alles beständig mir einem Löffel umgerührt werden, da sonst die Milch schnell am Boden des Topfes anbrennt. Der Herd kann nun auch auf kleine Stude oder gänzlich abgeschaltet werden. Nun einfach so lange weiter rühren, bis Milch und Flocken eine eher dickflüssige Masse bilden. Dabei aufpassen, dass nicht zu viel der Flüssigkeit verdampft. Hier ist einfach ein wenig Übung und sicherlich auch Ausprobieren nach eigenem Geschmack gefragt.
Den brei dann einfach über den Apfel geben und dem ganzen noch ca. einen Teelöffel Honig zugeben, sowie nach Lust und Laune mit Zimt bestreuen.
Vor dem Verspeisen in der Schale am besten noch umrühren, damit sich Honig und Zimt besser verteilen.
Der Vorteil an Porridge ist, dass sich trotz einer relativ kleinen Portion über lange Zeit kein Hunger einstellt. Dieses Frühstück gibt dem Körper einen guten Energiestart und bis zum Mittagessen reicht dann als Zwischenmahlzeit definitiv eine kleine Portion Obst.

Porridge

Guten Appetit!

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