Fisch – Welchen „darf“ ich eigentlich noch Essen?

Da ich heute ein Rezept gepostet habe, welches die grundsätzlich sehr umstrittene Zutat Thunfisch beinhaltet, möchte ich hier gern auch ein paar Anmerkungen bzgl. dieses kritischen Themas anbringen. Auf einer Seite, die sich mit ganzheitlicher Ernährung und bewusster Lebensführung beschäftigt, wäre es gerade zu ein wenig lächerlich, dieses Thema auszulassen. Wegen der Überfischung der Meere bin ich äußerst vorsichtig und wählerisch wenn ich Fisch kaufe. Greenpeace bringt regelmäßig einen Einkaufsratgeber heraus, welcher einem viele nötige Informationen gibt. Unter anderem, aus welchen Fanggebieten und mit welchen Fangmethoden der Kauf der verschiedenen Sorten noch vertretbar ist. Ich kaufe ausschließlich Fischsorten, die lt. dieses Ratgebers noch vertretbar sind! Mir ist auch klar, dass generell die Deklarierungen auf den Verpackungen, in Supermärkten, ja selbst in Fachgeschäften möglicherweise nicht immer korrekt sind. „Papier“ ist ja bekanntlich geduldig. Aus diesem Grund steht Fisch bei mir auch nicht täglich auf dem Speiseplan. Generell möchte ich dafür sensibilisieren, dass Fisch und Fleisch viel bewusster gegessen werden können – viele Menschen verzichten ja schon gänzlich darauf. Wer diesen Schritt nicht gehen mag, kann aber dennoch verantwortungsvoll damit umgehen.
Um Euch dies auch zu ermöglichen, anbei der Link zum aktuellen Greenpeace-Einkaufratgeber für Fisch:

http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/fischratgeber_onlinedownload_2014.pdf

Fenchel-Pasta mit Thunfisch

Freitag ist ja irgendwie Fischtag und auch wenn ich mich nicht daran halte, möchte ich heute ein sehr leckeres Rezept für Euch posten.
Da es ja gerade auch in Bezug auf Fischkonsum oft Kritik hagelt, habe ich einen kleinen Artikel hierzu in der Rubrik „Allgemeines zu Ernährung“ geschrieben.
Hier nun aber das Rezept!

Zutaten für ca. 4 Portionen:
1 mittelgroße Fenchelknolle
3 Tomaten
1 Dose Thunfisch, natur
200ml Sahne
1 große Knoblauchzehe
Öl, Salz, Cayenne-Pfeffer, Dill, Petersilie

Fenchelpasta mit Thunfisch
Der Fenchel und die Tomaten werden klein gewürfelt. In einem Topf ein wenig Öl (wahlweise Butter) erhitzen und den Fenchel darin andünsten, anschließend die Tomaten und die Sahne hinzugeben. Alles leicht köcheln lassen, bis der Fenchel gar ist.
Den Knoblauch pressen und mit dem Thunfisch zur Sauce geben und umrühren.
Mit Salz, Cayenne-Pfeffer und Dill abschmecken. Zum Schluss noch etwas Petersilie dazu.
Während dessen kann natürlich die Pasta bereitet werden. Je nach Geschmack bieten sich Spaghetti oder auch Fusilli an.
(Ich nehme immer Vollkorn-Pasta!)
Pasta und Sauce können schon im TopF vermischt oder aber auf dem Teller angerichtet werden.
Guten Appetit!

Weiberfastnacht 11:11h – Kölle Alaaf

Es ist soweit, die fünfte Jahreszeit neigt sich ihrem Ende zu und dies wie in jedem Jahr mit einem riesigen Feierspektakel als krönender Abschluss.
Aus diesem Grund darf es auch von meiner Seite aus heute heißen, alle Fünfe gerade sein zu lassen.Weiberfastnacht
Ja, Ernährung und Lebensweise sollten stets bewusst gehandhabt werden, aber jeder darf auch einmal über die Stränge schlagen. Der Körper ist in dem Zusammenhang ein Wunderwerk und kann das bestens verkraften.
Die einzige Regel: Achte auf Dein Körpergefühl.
Ich möchte heute deshalb keine Tipps rund um Ernährung geben. Ich nehme den Tag vielmehr zum Anlass, das Kölsche Grundgesetz anzuführen. Viele kennen es sicherlich, aber ich möchte dennoch aufzeigen, dass es eine unheimlich tolle Grundhaltung zum Leben aufzeigt.
Als Bewusstseinstrainer kann ich diese Grundsätze fast unkommentiert stehen lassen. Wenn wir versuchen, diese in unserem Alltag zu berücksichtigen, wird es uns definitiv schon einmal sehr gut gehen und viele Dinge, werden uns weitaus weniger Sorgen.

Für alle, die das Kölsche Grundgesetz nicht kennen:
Artikel 1
Sieh den Tatsachen ins Auge. – Et es wie et es.
Artikel 2
Habe keine Angst vor der Zukunft. – Et kütt wie et kütt.
Artikel 3
Lerne aus der Vergangenheit. – Et hätt noch immer jot jejange.
Artikel 4
Jammere den Dingen nicht nach. – Wat fott es es fott.
Artikel 5
Sei offen für Neuerungen. – Nix bliev wie et wor.
Artikel 6
Seid kritisch, wenn Neuerungen überhand nehmen. – Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Artikel 7
Füge dich in dein Schicksal. – Wat wellste maache?
Artikel 8
Achte auf deine Gesundheit. – Mach et jot ävver nit ze off.
Artikel 9
Stelle immer erst die Universalfrage. – Wat soll dä Quatsch?
Artikel 10
Komme dem Gebot der Gastfreundschaft nach. – Drinkste ene met?
Artikel 11
Bewahre dir eine gesunde Einstellung zum Humor. – Do laachste dech kapott.

Dementsprechend allen Jecken und auch Nicht-Jecken in Köln ein 3-faches Kölle Alaaf und allen Karnevalisten und Nicht-Karnevalisten in den Nachbarstädten und Nachbarländern auch das hier nicht gern gehörte Helau. Der Kölner an sich ist ja ein weltoffener Mensch und wird es mir verzeihen, wenn ich ALLEN eine wunderbare Karnevalszeit wünsche. 😉

Feiert schön!

Heute einmal etwas Süßes?

Wieso nur heute? Diese Süßigkeit darf es jeden Tag geben und zwar in allen möglichen Varianten, Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Wovon in hier gerade schreibe?

Smoothies!

Ich finde Sie großartig!
Während ich beim Zubereiten und Verzehr ausreichender Mengen Gemüse überhaupt keine Schwierigkeiten habe, will es mir einfach nicht so recht gelingen, täglich ein angemessenes Maß an Obst zu mir zu nehmen. Ja, beim Frühstück kommt immer mal ein Apfel oder eine Birne in den Porridge und auch hin und wieder greife ich mal zur Banane oder Mandarine.
Ein Smoothie kann hier eine wunderbare Lösung sein, die Lust auf Obst anzufachen und sie ist dabei auch noch so unglaublich leicht umzusetzen.
Es bedarf nur eines Mixers, um alles entsprechend zu pürieren. Aus meiner Erfahrung lohnt sich die Investition, vor allem da es Mixer mittlerweile in allen Preis-Leistungs-Kategorien im Handel gibt.
Heute möchte ich zunächst meinen „Basis-Smoothie“ vorstellen. Der ist einfach herzustellen, schmeckt mir sehr gut und es bedarf keiner exotischen oder außergewöhnlichen Zutaten.
Ich nehme hierzu für 1 Portion von ca. 300ml folgende Zutaten:
1 Banane
100ml milden Joghurt
100ml Soja-Milch

Das alles kommt in den Mixer und je nach Jahreszeit, Geschmack, oder Vorliebe können hier wunderbar noch Beeren oder andere Obstsorten zugefügt werden. Das Bild zeigt einen Bananen-Himbeer-Smoothie. Dazu habe ich ca. 1/2 Handvoll frische Himbeeren hinzugegeben.Bananen-Himbeer-Smoothie

Und da die Welt der Smoothies so vielseitig ist, werde ich immer mal wieder eine neue Variante vorstellen. Hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Smoothies können neben Obst, (Soja-)Joghurt und (Soja-)Milch auch mit Nüssen, Gemüse, Kräutern und Gewürzen hergestellt werden.
Die perfekte Zwischenmahlzeit!

Hähnchenbrustmedaillons mit Rosmarin-Röstkartoffeln

Es muss ja nicht immer irgendetwas Ausgefallenes sein.
Mahlzeiten dürfen auch ruhig immer mal ganz klassisch aus den Komponenten Fleisch, „Sättigungsbeilage“ und Gemüse bestehen.
Heute habe ich mir deshalb ein schönes, klassisches Gericht zum Mittag bereitet.

Zunächst kann der Backofen schon einmal aufgeheizt werden und darin eine entsprechende Form mit Rapsöl stehen. So wird auch das Fett schon einmal richtig heiß.
Die Hähnchenbrust wird in ca. daumendicke Medaillons geschnitten. Diese lege ich gerne in Balsamico-Essig ein. Das Fleisch wird dadurch ganz zart und weich. Während das Fleisch darin etwas zieht, einfach die Kartoffeln schälen und in dicke Scheiben schneiden. Ich koche diese Scheiben dann immer ein wenig vor.
Während des Kochens können die Medaillons von beiden Seiten mit Paprika und Oregano gewürzt werden. Ich nehme beim Würzen von Fleisch übrigens keinerlei Speisesalz mehr, sondern greife hier grundsätzlich lieber zu anderen Gewürzen.
Die heiße Form aus dem Ofen holen und das Hähnchen hineinlegen. Das Fett sollte dabei im besten Falle schön anfangen zu brutzeln. Die Kartoffelscheiben mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser holen und ebenfalls in die Form geben. Dort mit Paprika und Rosmarin würzen. Anschließend ab in den Ofen damit. (220 Grad – oberste Schiene)
Das Kochwasser der Kartoffeln keinesfalls wegschütten, denn nun kann man hiermit wunderbar noch die Gemüsebeilage dünsten und danach eine Sauce daraus zaubern. Das hat den Vorteil, dass die wasserlöslichen Nährstoffe von Kartoffeln und Gemüse zumindest noch teilweise verwertet werden. Ich habe heute Paprika, Möhren und Erbsen als Gemüsebeilage gewählt.
Das Fleisch zwischendurch wenden – wer mag, kann gleiches mit den Kartoffeln tun.
Wenn Fleisch und Kartoffeln gar sind, einfach nur noch schön anrichten, etwas Sauce nach eigener Kreation darüber geben und genießen.

Hähnchenbrust mit Rosmarinkartoffeln

Guten Appetit!