Rote Bete

Ich denke, es wird wieder Zeit für einen kleinen Beitrag, welcher uns eine schmackhafte Zutat für viele verschiedene Gerichte näher bringt.
Heute möchte ich ein wenig über Rote Bete schreiben.

Was vielleicht nicht jeder weiß, Rote Bete ist mit Mangold und Zuckerrübe verwandt. Eigentlich stammt sie aus dem Mittelmeerraum und hat durch die Römer den Weg nach Mitteleuropa gefunden. Die kräftige rote Farbe beruht zu großen Teilen auf der hohen Konzentration an Betanin. Aus diesem Grund diente die Rübe auch oftmals zur Färbung und auch heute verwendet man Betanin in der Lebensmittelindustrie als Färbemittel. Dabei gehört Betanin zu den E-Stoffen (E162).
Generell ist Rote Bete reich an B-Vitaminen, Kalium und Eisen. Gerade der Hohe Anteil an Folsäure (Vitamin B9) macht die Rübe für uns sehr interessant. Das liegt vor allem darin begründet, dass es in unserern Breiten üblich ist,  mit Folsäure unterversorgt zu sein. Daher können wir durch die Ergänzung unseres Speiseplans mit Roter Beete dies durchaus ein wenig ausgleichen. Es ist auch nicht nur die Rübe der Pflanze zum Verzehr geeignet, auch die Blätter können gekocht gegessen werden. Sie sind ebenfalls reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Manchmal wird die Rote Bete auch krisitsch beäugt. Sie hat einen relativ hohen Nitratgehalt. Generell sind Nitrate verrufen, weil sie krebserregende Eigenschaften haben. Allerdings hat die Rote Bete  einen großen Anteil Antioxidantien, welche genau gegenteilig wirken. Möglicherweise sollte hierbei auch bedacht werden, dass die Nitrate innerhalb der Rübe in natürlicher Form gebunden sind und nicht etwas als Zusatzstoffe beigesetzt werden. Dies kann dabei der ausschlaggebende Faktor sein, dass es eben NICHT krebserregend wirkt. Außerdem gibt es Belege, dass der Saft der Roten Bete eine entspannende Wirkung auf die Gefäße und den Blutdruck haben. In Studien ist nämlich aufgefallen, dass Vegetarier, welche unter anderem nitratreiche Gemüse (Rote Bete, Spinat, Rucola u.a.) vermehrt gegessen haben, seltener unter hohem Blutdruck litten. Wegen der Konzentration an Oxalsäure in der Roten Bete sollten Menschen mit der Neigung Nierensteine zu bilden und auch solche, die unter Morbus-Crohn leiden, ein wenig zurückhaltender beim Verzehr sein.

Völlig ungefährlich, jedoch für den einen oder anderen im ersten Moment schockierend ist die mögliche rötliche Färbung von Urin und auch unseren größeren Ausscheidungen. Das liegt schlicht auch an dem oben genannten Farbstoff und hat keinerlei sonstige Auswirkung.

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