Zitrone am Morgen

Heute habe ich einen weiteren Tipp zum Frühstück: Heiße Zitrone
Dazu nehme ich den frisch gepressten Saft einer Zitrone, welchen ich einfach mit heißem Wasser aufgieße. Das Wasser möglichst nicht kochend, sondern etwas abgekühlt verwenden, dann werden nicht alle hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe beeinträchtigt.

Zitrone

Manch einer wird sich jetzt schon bei dem Gedanken schütteln, weil es so bitter schmeckt und gar nicht munden will. Diesen Menschen möchte ich nahe legen, dass ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit genau das fehlt, was uns die Zitrone und andere Zitrusfrüchte geben können: Bitterstoffe

Bitterstoffe sind im Körper dafür verantwortlich, die Verdauungsfunktionen anzuregen. Bereits durch den spezifischen Geschmack auf der Zunge wird der Vorgang angekurbelt, indem die Speichelproduktion steigt. Aber nicht nur das, es wird auch die Arbeit  von Gallenblase, Leber und Bauchspeicheldrüse angeregt. So werden Enzyme und Verdauungssäfte freigesetzt, welche der Körper zu einer bestmöglichen Umsetzung aller Nahrungsbestandteile benötigt. Ohne eine gesunde Verdauung kann es langfristig zu ernsthaften Störungen und chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa kommen.

Leider ist es so, dass die Lebensmittelindustrie uns auf alle anderen Geschmacksrichtungen geprägt hat. Wir empfinden süß, salzig, sauer und scharf in der Regel als angenehme Geschmacksrichtung – jeder in seiner individuellen Intensität. Beim bitteren Geschmack verziehen wir jedoch gern das Gesicht. Dies hat auch Auswirkungen auf den Anbau von verschiedenen Pflanzen, die eigentlich Bitterstoffe enthielten. Sie wurden herausgezüchtet, um sie uns schmackhafter zu machen. Eine unnötige und vor allem ungünstige Idee.

Es gibt allerdings noch eine Reihe von Zutaten und Nahrungsmitteln, welche Bitterstoffe enthalten.
Gemüse: Radicchio, Chicorée, Rucola, Endiviensalat, Blumenkohl, Artischocken
Obst: Zitrusfrüchte wie Grapefruits, Zitronen, Orangen
Getreide: Amaranth, Hirse
Gewürze / Kräuter: Ingwer, Kardamom, Thymian, Majoran, Liebstöckel, Rosmarin, Estragon, Lorbeer, Salbei

Entsprechend sollte jeder von uns versuchen, die eine oder andere dieser Zutaten täglich im eigenen Speiseplan einzubringen.
Dass unangenehme Geschmacksempfinden bei bitteren Zutaten vergeht übrigens relativ schnell und es lohnt sich für die Gesundheit, die eigene Zunge an diesen Geschmack zu gewöhnen. 😉

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s