Das Bauchgefühl

Ich habe nun ein kleine Anekdote für Euch, die mir ein lieber Freund vor einiger Zeit berichtete. Sie passt inhaltlich sehr gut zu meinem Post vom 18.02. zur heissen Zitrone, denn auch hier geht es um Zitrusfrüchte und ihre Wirkung auf unseren Körper:
Es war an sich ein normaler Arbeitstag. Besagter Freund erledigte die alltäglichen Aufgaben seines Berufs, bekam jedoch gegen Mittag unerklärliche und dabei sehr unangenehme Magenschmerzen. Da er sonst nie unter solchen Beschwerden littt, lag die Annahme nah, sich ggf. bei Mittagessen den Magen verdorben zu haben. Interessanterweise stand an diesem Tag noch eine Flasche naturbelassender Orangensaft auf seinem Schreibtisch und er hatte trotz der Schmerzen den unnachgiebigen Drang, diesen Saft zu trinken. Doch sein Verstand sagte ihm, dass es doch unklug sei auf den scheinbar bereits übersäuerten Magen nun auch noch Fruchtsäure zu gießen. Es könne so ja nur noch schlimmer werden…
Ganze zwei Stunden hat er sich mit seinen Schmerzen noch herumgeschlagen, bevor er letztlich dem immer stärker werdenden Bedürfnis nachgab und die gesamten 700ml Saft trank. „Erstaunlicherweise“ waren seine Magenschmerzen innerhalb weniger Minuten verschwunden.
Wer sich fragt, warum erstaunlicherweise hier in „“ steht, dem lege ich meine Mutmaßungen zu obigem Fall hier nun dar:
Zitrusfrüchte werden trotz ihres tendenziell sauer-bitteren Geschmacks vom Körper basisch verstoffwechselt. Nun kann es sehr gut sein, dass der Körper das Bedürfnis nach Orangensaft signalisiert hat, um hierdurch exakt den Stoffwechseleffekt herbeizuführen, welcher augenscheinlich auch eingetreten ist: Die Neutralisierung eines übersäuerten Magens.
Da ich kein Arzt bin, ist dies natürlich nur eine Vermutung und ich kann nur jedem raten, bei wiederkehrenden Beschwerden entsprechenden Fachrat einzuholen. Dennoch ist es auch kleiner Beweis für mich, dass wir absolut in der Lage sind zu erspüren, was unser Körper braucht – sofern wir dessen Signale beachten.

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