Kiwi-Blaubeer-Blutorangen-Smoothie

Ein weiterer Smoothie hat bei mir „das Licht der Welt“ erblickt. Da mir die Bananen als meine reguläre Smoothie-Basis ausgegangen waren, habe ich einfach eine ganz neue Variation ausprobiert. Ich hatte noch ein paar Blaubeeren, eine Kiwi und Blutorangen. Kiwi und Blutorange habe ich geschält, die Blaubeeren hinzugegeben, wie auch im Basisrezept den Joghurt und die Sojamilch dazu und alles im Mixer schon vermengen.

Kiwi-Blaubeer-Blutorangen-Smoothie

Geschmacklich möchte ich hieran noch ein wenig feilen, da mir der richtige Pepp noch gefehlt hat. Aber so ist dieser Smoothie auch sehr „sanft“ und außerdem sehr frisch. Daher kann ich ihn an warmen Tagen besonders empfehlen. Die Grundkonsistenz der verwendeten Früchte macht ihn generell auch flüssiger und damit ist auch das Gefühl für den Gaumen schon etwas erfrischender – rein subjektiv gesprochen. 😉

Das Basisrezept findet Ihr hier:
https://lebebewusst.wordpress.com/2014/02/26/heute-einmal-etwas-suses/

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Porridge – Rezeptvariation

Porridge – Rezeptvariation

UPDATE 28.03.14:
Vor einigen Wochen hat mir eine sehr liebe Freundin ein sehr schönes Geschenk gemacht: Eine Dose richtigen, echten Kakao. Nicht diese Trinkschokoladenpulver – nein – den echten Kakao aus 100% Kakaobohnen.
Warum also nicht auch ein leckeres Frühstück wie Porridge mit einem Teelöffel dieses wunderbaren Pulvers verfeinern? Ich kann es nur jedem empfehlen, dies einmal zu probieren.

Porridge mit Kakao
Es gibt dem Porridge einen leckeren herben Geschmack und somit nochmal eine ganz andere geschmackliche Note.
Das ursprüngliche Rezept findet Ihr hier:
https://lebebewusst.wordpress.com/2014/01/18/porridge/
Guten Appetit!

Eintrag 3: Erdbeer-Pflanzen pflanzen :-) – 28.03.14

Ich gestehe, ich bin unsicher geworden. Als ich vor einigen Wochen die kleinen Nüsschen der Erdbeere gesät habe, dachte ich noch, dass ich es einfach darauf ankommen lasse und schaue, was wird. Der Wunsch, Erdbeeren selbst zu ernten war aber so groß, dass ich mich entschiedenen habe, auch bereits gezogene Pflanzen zu erwerben. Diese habe ich nun, in der Hoffnung, dass wir keinen Frost- und Wintereinbruch mehr bekommen, bereits auf den Balkon gepflanzt.
Ich habe dazu eine spezielle Erde für Tomaten und Gemüse verwendet. Diese hatte auch im vergangenen Jahr mir bereits unglaublich großartige Wachstums- und Ernteerfolge beschert.
Ich pflanze ja generell gern in Tontöpfen. Ich weiß auch, dass es Kritik diesbzgl. Gibt, da Tontöpfe nicht unbedingt winterfest sind. Ich habe das große Glück, dass mein Balkon südseitig ausgerichtet ist und somit auch im Winter eher „warm“ bleibt. Jedenfalls ist bei mir noch kein Topf bisher auf Grund von Frost zu Schaden gekommen. Tontöpfe, wie sonst auch viele andere Pflanztöpfe haben ja bekanntlich dieses wunderbare Loch zum Ablaufen im Boden. Damit die eingebrachte Erde dort durch das Gieß- oder Regenwasser nicht herausläuft, verwende ich immer ein Stück eines alten Putzlappens, wie beispielsweise 1/4 Schwammtuch. Es bindet zum einen noch etwas der Feuchtigkeit, lässt aber zu viel Flüssigkeit wunderbar ablaufen. Die kann einfach auf den Boden des Tontopfes gelegt werden. Wer mag, kann noch etwas Blähtonhinzugeben, da auch dieser noch Wasser speichern kann. Dann kommt einfach die Erde darüber und die Pflanze entsprechende der Pflanzempfehlung in den Topf. Mit solch frischer Erde erübrigt sich in den ersten Wochen auch die Düngung. Generell verwende ich ausschließlich Bio-Dünger und auch bei weitem weniger, als es auf den Verpackungen immer angegeben wird. Letztes Jahr hat es mir auf diese Weise ausreichend Ernte eingebracht. Ich denke, es schadet auch nichts, hier die eigenen Erfahrungen zu machen. Wenn ich Platz dafür hätte, würde ich ja sogar gern kompostieren, aber dafür Bedarf es dann doch eines Gartens. 🙂

Erdbeerpflanzen

Auch von der Küchenfensterbank gibt es neues zu berichten. Tomate, Paprika und Zucchini wachsen ebenfalls munter und wenn alles weiter gedeiht, werde ich sie wohl gegen Mitte April nach draußen verlegen. Noch ist mir dies wegen der möglichen Frostgefahr in der Nacht etwas zu riskant für die kleinen Lebewesen.

Tomate 140328 Zucchini 140328Paprika 140328

In meinem kleinen Kaufabenteuer am Dienstag ist mir außerdem noch etwas klar geworden. Ich werde definitiv eine kleine Kräutersammlung auf meinem Balkon kultivieren. Trotz des Misserfolgs bei Versuchen in den vergangenen Jahren scheue ich mich nun doch nicht, dieses „Risiko“ auf mich zu nehmen. Auf Grund des beschränkten Platzes wird sicher nur wenig „Ernte“ dabei herauskommen, aber allein die Chance die herrlichen Düfte während der gesamten warmen Monate genießen zu können, lässt schon mein Herz aufgehen. Außerdem freue ich mich, wenn so wieder einmal Hummeln, Bienen, Schmetterlinge und andere wundervolle Tiere zu wiederkehrenden Besuchern meiner kleinen „grünen Insel“ werden. Auch wenn es möglicherweise zu einer kleinen Herausforderung wird, allen Pflanzen in unserem Klima gerecht zu werden, sollen meine Favoriten unter den Küchenkräutern definitiv Einzug auf meinem Balkon halten. Dazu gehören Thymian, Majoran und Rosmarin. Außerdem möchte ich Salbei und Estragon versuchen. Ich liebe den Geruch dieser Pflanzen und bin schon gespannt, auf das Ergebnis. Sicherlich werde ich auch die Küchenklassiker Schnittlauch und Petersilie mit in mein Programm aufnehmen.
Und wer weiß, vielleicht versuche ich es auch noch mit einem kleinen Blaubeer-Strauch 😉

Sonnige Grüße und bis bald!

Linsen-Spitzkohl-Suppe

Linsen gehören nicht zu meinen absoluten Favoriten und dass, obwohl sie eigentlich wundervolle Eiweiß-Lieferanten sind. Ich wollte mich am Wochenende jedoch einfach von den Zutaten inspirieren lassen, welche ich von meiner Gemüselieferung der Woche noch übrig hatte. Da ich ja auch nicht jederzeit eigene Ideen habe, bin ich durch die Nutzung von einer wundervollen Rezeptseite im Internet auf ein spannendes Rezept gestoßen. Dieses vereinte auf wundersame Weise viele der frischen Lebensmittel, die noch in meinem Kühlschrank darauf gewartet hatten, verarbeitet zu werden.
Ich habe dieses vegane Rezept allerdings ein wenig abgewandelt – eine Angewohnheit die ich generell pflege. (Siehe hierzu auch meine Anmerkungen zum Urheberrecht & Rezepten.) Es gehört zu den eher würzigen und leicht scharfen Gerichten. Wer in diesem Geschmack etwas empfindlich ist, sollte bei der Verarbeitung von Chilis und Curry eher sparsam sein.

Linsen-Spitzkohl-SuppeZutaten:
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Knoblauchzehe
1-2 getrocknete Chilis
200g Linsen (Berglinsen)
1 Paprika
1 Lauch
1 kleiner Spitzkohl (ca. 300g)
2 Tomaten
ca. 750ml Gemüsebrühe
Tomatenmark
Öl
Kokosmilch
Currypulver

Zwiebel und Möhre schälen und klein schneiden, den Knoblauch ebenfalls schälen und hacken oder pressen. Die trockenen Chilis in einem Mörser zerdrücken. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Möhre, Knoblauch und Chili darin kurz andünsten.
ACHTUNG: Die kleinen Chilis entwickeln dabei einen sehr scharfen Dampf, der mich arg zum Husten gebracht hat! 😉
Die Linsen und ca. 2 EL Tomatenmark hinzugeben und mit der Brühe ablöschen. Alles zusammen bei geschlossenem Topf ca. 25 Minuten kochen lassen.
Währenddessen können die weiteren Zutaten vorbereitet werden. Den Strunk vom Spitzkohl entfernen und dann die Blätter in Streifen schneiden. Die Paprika ebenfalls in kleine Streifen schneiden. Den Lauch gut putzen und in Ringe schneiden. Die Tomaten können je nach Größe geviertelt oder geachtelt werden.
Anschließend werden Kohl, Paprika und Lauch zusammen mit der Kokosmilch in die Suppe gegeben. Alles gut verrühren und nochmals ein paar Minuten zusammen garen lassen bis die Linsen den richtigen Biss haben – ganz nach eigenem Empfinden.
Zu guter Letzt noch die Tomaten dazugeben und alles mit Curry abschmecken.

Urheberrechte bei Rezepten

Es gibt auch in Bezug auf Rezepte natürlich Regeln, was die Verbreitung im Internet angeht – ein Feld in welchem es ja gerade dieser Tage auch ständig und stetig Meldungen bezüglich Abmahnungen usw. gibt. Rezepte generell fallen nach meinen Recherchen unter Anleitungen und Anweisungen, welche sich nicht urheberrechtlich schützen lassen. ALLERDINGS kann die FORM eines Rezeptes geschützt werden. Das bedeutet schlicht, dass man ein Rezept nicht einfach 1:1 abtippen darf. Das Benennen der Quelle schließt den Rechteverstoß nicht aus, da oftmals die Weiterverwendung ohne Genehmigung ausdrücklich untersagt ist. Das kennt man (unter anderem) aus Kochbüchern, in denen steht, dass das gedruckte Material weder in Teilen noch als Ganzes ohne Einwilligung der Rechteinhaber weiterverbreitet werden darf.
Leider wissen wir selber oftmals gar nicht, woher genau die Rezepte so stammen, die wir tagtäglich kochen. Wir haben sie irgendwann mal von Freunden oder aus der Familie übernommen, wissen aber nicht, woher die es hatten. Um sich nun also nicht der Gefahr auszusetzen, durch das Veröffentlichen eines solchen Rezeptes in rechtliche Schwierigkeiten zu kommen, sollte man ein Rezept immer erst einmal etwas abwandeln. Dabei reicht schon das Zufügen oder Entfernen einer Zutat, denn damit ist die „Form“ eine andere und nicht mehr geschützt.
Irgendwie finde ich es sogar recht traurig, dass man sich in unserer Welt ständig mit solchen Dingen auseinandersetzen muss. Das Teilen solcher wunderbaren Informationen sollte meiner Ansicht nach nicht durch Eigentumsverliebtheit verdorben werden. Aber das ist ein Thema für eine andere Kategorie hier in diesem Blog 🙂
Weiterhin guten Appetit und viel Spaß!

Achja, ich habe einfach mal eine Umfrage zu diesem Thema gestartet: