Eintrag 1 – 10.03.2014

Bei diesem wundervollen Wetter mögt Ihr mir sicherlich verzeihen, dass ich heute erst spät schreibe. Es ist nun an der Zeit, von den ersten Schritten zum „Obst-Gemüse-Balkon“ zu schreiben.

Es gibt ja hin und wieder auch Tage, an denen wir aufwachen und uns irgendwie der Schuh drückt. Manchmal können wir gar nicht so genau sagen, woran es liegt. An solchen Tagen sollten wir uns besonders unmittelbar in der Natur aufhalten oder uns mit ihr beschäftigen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies ein Schritt sein kann, um das innere Gleichgewicht zurück zu erlangen. Es ist sicherlich kein Patentrezept, welches von allen unschönen Empfindungen befreit, aber es hilft dabei, die eigene Perspektive wieder ein wenig gerade zu rücken. Kein Wunder also, dass es mich heute mächtig in den Fingern gekribbelt hat, als ich am Morgen die Sonne direkt scheinen sah. Also habe ich die Gartenutensilien herausgeholt und mich an die Vorbereitungen gemacht.
Da nun auch der letzte Baumarkt in Fußreichweite hier seine Pforten geschlossen hat, habe ich einfach die Materialien des vergangenen Jahres verwendet, in der Hoffnung, dass alles genauso gut aufgeht 🙂
Wie bereits angekündigt, habe ich 4 Pflanzen ausgewählt, welche dieses Jahr meinen Nutzbalkon zieren sollen: rote Paprika, Zucchini, Tomaten und Erdbeeren. Falls jemand auch auf den Geschmack gekommen ist, oder noch kommt, hier meine Tipps für die ersten Schritte:
Ich habe letztes Jahr erfolgreich selber kleine Pflänzchen aus Samen herangezogen. Dazu habe ich mir entsprechende Samen im Fachhandel gekauft. Dazu pro Pflanzensorte einen Topf und ausreichend Anzuchterde. Das ist eine spezielle Erde, damit die Nutzpflanzen mit allem versorgt sind, was sie in den ersten Tagen bzw. Wochen so benötigen. Das Aussäen an sich ist nicht weiter schwierig. Die Anzuchtbehältnisse mit der Erde bis ca. 3cm unter den Rand füllen und diese leicht andrücken. Dann je nach Anweisung auf der Packung die Saat in die Erde bringen und weitere 1-2cm Erde hinzugeben. Das Ganze dann mit Wasser anfeuchten und an einem sonnigen Plätzchen auf der Fensterbank positionieren.

Zucchini
Paprika
Die Saat mag es in der Regel gern leicht angefeuchtet aber auch warm. Daher bietet sich ein geschützter Platz an der Sonne hierzu auch einfach an. Allerdings sollte hier immer geprüft werden, dass die Erde nicht zu trocken wird. Die Frühjahrssonne ist zwar noch relativ sanft, aber in direkten Einstrahlung hinter dem Fenster kann die Erde im Blumenbehältnis schon einmal schnell trocken werden. Am besten hier einmal täglich überprüfen und ggf. leicht gießen.

Paprika und Zucchini

Jetzt bleibt einem eigentlich nicht vieles übrig, als der Natur Zeit zu geben. Je nach Pflanze benötigt die Saat unterschiedlich lang, um zu keimen: Paprika 18-20 Tage, Tomaten 8-14 Tage, Zucchini 6-10 Tage und Erdbeeren 10-20 Tage. Wobei ich sagen muss, dass mich die Natur im vergangenen Jahr überraschte, denn ich hatte bereits nach gut einer Woche von ALLEN Pflanzenarten bereits kleine Keimlinge, die sich durch die Erdoberfläche kämpfen wollten. Also schauen wir doch einfach, was dieses Jahr so passiert 🙂

Und ja, ich gebe zu, dass meine Fenster dringend mal wieder geputzt werden müssen! 😉

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