Wie finde ich mein Glück?

Es wird immer klarer und deutlicher – Menschen finden Ihr Glück nicht darin, für sich selber Reichtum anzuhäufen, sich mit Statussymbolen und sinnfreien Tätigkeiten in der Welt zu betäuben. Es funktioniert auch nicht in Bezug auf die engsten Freunde und Verwandte. Das Anhäufen von Geld und Gütern unter dem Deckmantel, seinen Liebsten etwas ermöglichen zu wollen, birgt vielmehr ein riesiges Potenzial für Konflikte, als dass es glücklich macht. Dennoch werden wir von der Werbung und den Strukturen unserer Gesellschaft gelehrt, dass uns viel Konsum das große Glück auf Erden beschert. Lasst uns aber einmal ganz ehrlich mit uns selbst sein: Was bleibt denn nach dem Erwerb vom 5. Paar Schuhe, dem 20. T-Shirt, dem dicken Sportwagen usw. übrig? Einfach nur ein recht kurzer Moment, welcher in uns so ein Gefühl wie Glück oder Freude aufkommen lässt. Doch relativ schnell – manchmal innerhalb weniger Minuten – holt uns dieses andere, bohrende Gefühl wieder ein. Was ist es? Frust, Unzufriedenheit, Unvollkommenheit, Einsamkeit… Was auch immer es ist, es fühlt sich dumpf an.
Woher kommt das nur?
Es gibt mittlerweile viele Quellen, die absolut nachvollziehbar belegen, dass der Konsum schlichtweg ein Suchtverhalten ist. Im letzten der drei Zeitgeist-Filme „Zeitgeist: Moving Forward“  (http://www.zeitgeistmovie.com/) von 2011 wird dies sehr nachvollziehbar erläutert. Der Mensch benötigt nur äußerst wenige Dinge, die im Gehirn „Glück“ auslösen. Ausreichend Nahrung und Schutz in Form von einem Unterschlupft und Kleidung. Sobald wir mehr als das Konsumieren, geht im Gehirn eine interessante Wandlung vor. Das Aneignen von bereits nur wenigen zusätzlichen  Gütern, als diesen „notwendigen“ Dingen aktiviert im Gehirn die gleichen Bereiche, welche auch bei Suchtverhalten jeder Form extrem aktiv sind. Unsere „Gier“ nach Gütern – und dabei ist es fast egal wie groß diese Gelüste sind – ist nicht mehr und nicht weniger als ein Suchtverhalten.
Was aber kann uns sonst noch glücklich machen? Wieso streben wir nach so vielen Dingen, wo wir doch in der Regel das, was uns glücklich macht, ausreichend haben?
Unser System zwingt uns förmlich dazu, aber wenn es uns gelingt, uns selber einmal ein wenig aus dem Fokus zu nehmen und uns daran zu erinnern, welche Momente für Menschen großes Glück bedeuten, dann kommen wir unweigerlich zu der Erkenntnis, dass Glück und Zufriedenheit immer damit einhergehen, dass wir etwas teilen. Teilen mit einem oder mehreren anderen Menschen. Und das Glück wird dabei umso größer, je weniger wir zurück erwarten. Der Gegenwert wird uns sowieso erreichen. Das ist ein universelles Gesetz: Der energetische Austausch wird immer in irgendeiner Form stattfinden – es ist nicht anders möglich.

Ich bin heute auf dieses Thema gekommen, weil ich auf die Anzeige eines ehemaligen Chefs und Kollegen gestoßen bin, welche mich direkt angesprochen hat und daher möchte ich diese an dieser Stelle ebenfalls teilen:
http://www.kalaydo.de/kleinanzeigen/kleingarten/kostenlose-arbeitskraft-fuer/a/52420561/

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