Eine Königin unter den Pastasaucen: Bolognese

Es ist schon ein paar Tage her, dass ich sie angekündigt hatte und nun ist es soweit:
Mein Rezept für eine großartige Bolognese-Sauce
Vorab möchte ich erwähnen, dass die Bolognese oftmals als eine „schnelle Notlösung“ zubereitet wird, obwohl sie eigentlich eine der Königinnen der Pasta Saucen ist und entsprechend ihre Zeit benötigt. Daher sollte man sich eben diese auch nehmen und qualitativ hochwertige Zutaten verwenden, um ein wundervolles Geschmackserlebnis zu bekommen.

Für ca. 4 Personen verwende ich
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Möhren
1-2 Standen Staudensellerie
ca. 2 EL Butter
500g Hackfleisch (halb/halb)
etwas Zucker
Tomatenmark
1-2 Lorbeerblätter
Thymian
Paprikagewürz edelsüß
Cayenne-Pfeffer
etwas Speck
geschälte Tomaten
100ml Wein (rot)
300ml Gemüsebrühe
150ml Michl oder Sahne

Zubereitung:
Zwiebeln, Knoblauch und Möhren schälen, Sellerie putzen. Alles in kleine Würfel hacken (bei den Möhren verwende ich gern eine Reibe). Die Hälfte der Butter in einer Pfanne zergehen lassen und das Gemüse darin ca. 5-10 Minuten andünsten. Anschließend in ein kleines Gefäß geben und ruhen lassen.
Die zweite Portion Fett in die Pfanne geben, erhitzen und das Hackfleisch hinzugeben. Dieses bei starker Hitze anbraten und dabei kontinuierlich mit einem Pfannenwender zerkleinern, umrühren und wenden. Das Hackfleisch sollte so lange angebraten werden, bis sich die Röststoffe bilden. Das Bedarf ungefähr 10-15 Minuten. Da in der Regel Hackfleisch von Tieren aus biologischer Aufzucht weniger Wasser enthält, empfehle ich dieses. Durch den geringeren Wassergehalt verringert sich auch die Zeit des Anbratens. Zum Ende noch eine Prise Zucker und das Tomatenmark (ca. 1EL) zugeben und untermengen.
Das Gemüse, den Lorbeer, Paprika edelsüß, Cayenne-Pfeffer – vorsichtig damit würzen – und auch den Thymian hinzugeben. Thymian gebe ich immer aus dem Gefühl hinzu, sollte ca. 1 EL voll sein.
Nun noch den Speck, die geschälten Tomaten, die Brühe und den Wein zugeben. Alles bei kleiner Hitze ca. 2h schmoren lassen. Während dieser Zeit immer wieder umrühren und ggf. Flüssigkeit nachgießen, je nach Verdunstungsmenge. Achtung: Bei Verwendung von Dosentomaten ist ja immer ausreichend Tomatenflüssigkeit dabei – allerdings sind das nicht unbedingt die besten Tomaten. Wenn Du frische Tomaten verwendest, sollten noch ca. 150ml Tomatensaft zur Sauce gegeben werden.
Wenn die Sauce richtig schön durchschmoren konnte, noch einen Schuss Milch oder Sahne hinzugeben und mit Salz, Cayenne-Pfeffer und Zucker abschmecken.
Dazu gern Vollkornpasta reichen und wer mag, kann noch etwas Parmesan oben drüber reiben.

Bolognese

Guten Appetit!

P.S.: Falls eine/r von Euch eine gute Idee hat, wie man eine vegetarische/vegane „Bolognese“-Variation machen könnte, würde ich mich über eine entsprechende Meldung sehr freuen.

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