Eintrag 4: Ab nach draußen – 02.04.14

Heute war es an der Zeit!
Die Zucchini durften auf den Balkon. Diese Pflanzen sind sowieso sehr genügsame Lebewesen. Ich glaube, die könnten es irgendwie überall aushalten. Klar, nicht unbedingt in eisiger Kälte, aber generell handelt es sich um sehr pflegeleichtes Gemüse. Also Kürbisgewächs haben Balkongärtner wie ich dann lediglich irgendwann die Schwierigkeit, dass die lieben Pflänzchen einfach übermächtig groß werden. Selbst in einem Balkonkasten. Aus eben diesem Grund verwende ich als Balkonkästen für meinen Gemüseanbau keine Tongefäße, sondern Kunststoffbehälter. Das ist sicherlich energetisch nicht das Beste, da aber unter meinem Balkon im Erdgeschoss eine Tagesmutter auf diverse Kinder aufpasst, möchte ich nicht riskieren, dass einer der kleinen Racker von einem abstürzenden Tontopf verletzt oder gar erschlagen wird. Und da Kunststoffe nun einmal bedeutend leichter sind, habe ich mich für diese Alternative entschieden.
Ich bin gespannt, wie die Pflanzen auf die ja noch recht kalten Temperaturen in den Nächten reagieren. Tagsüber sollten sich hier im Moment ja durch die wunderbare Frühjahrssonne keine Schwierigkeiten mehr ergeben. Dennoch ist es ja möglich, dass uns noch ein paar kältere Tage erwarten. Also bleibt abzuwarten, was passiert. Wie aber bereits erwähnt, sind die Pflanzen ja sehr genügsam und ich bin sehr sicher, dass sie – sofern nicht doch noch der Frost zuschlägt – wunderbar wachsen werden.

Zucchini1
Ich habe beim Auspflanzen den Balkonkasten mit ca. 1/3 der alten Erde aus dem letzten Jahr bestückt gelassen. Ich habe lediglich die alten, dicht verzweigten Wurzelreste entfernt und nur die lockere Erde verwendet. Darüber habe ich das zweite Drittel mit neuer, spezieller Nutzpflanzenerde bestück. Die zarten Pflanzenwurzeln werden dabei in kleine Mulden eingelassen und diese dann mit frischer Erde sanft angedrückt. Das letzte Drittel des Kübels habe ich mit Aussaaterde gefüllt und diese ebenfalls leicht angedrückt und dann mit Wasser angegossen, damit sich alles locker um die Wurzeln legen kann.
Ich weiß nicht, ob es da noch besser oder andere Möglichkeiten gibt, aber im vergangenen Jahr habe ich damit wunderbare Ergebnisse erzielt. Der Vorteil dieser speziellen Erde ist, dass sie bereits Nährstoffe enthält, die für die meisten Nutzpflanzen in der entsprechenden Konzentration genau passen. Daher kann das Düngen zunächst vernachlässigt werden. Ich habe im vergangenen Jahr nur selten gedüngt – und dann mit einem entsprechenden Biodünger. Der Erfolg in der Ernte war trotzdem sehr gut.

Erdbeeren2 Erdbeeren1

Wie Ihr sehen könnt, geht es den Erdbeeren draußen nach wie vor gut. Neue Blüten entstehen und haben offenbar auch schon erste Bestäuber angelockt. Hummeln, Bienen und auch Wespen sind bereits unterwegs. Ich habe das Gefühl, dass es nicht allzu lange dauern wird, bis die kleinen Pflanzen erste Früchte tragen werden. Und spätestens dann wird es einen Erdbeersmoothie geben. Wer genau hinschaut kann sehen, dass sich erste Früchte schon ausbilden. In wie weit diese reif und genießbar werden, bleibt abzuwarten. 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s