Mairübchen-Eintopf – aktualisiert 03.07.14

Es ist zwar noch April, aber dieses Jahr sind ja alle Pflanzen ein paar Wochen früher mir ihrer Entwicklung dran. Darum ist es nur ganz natürlich, dass ich ein Mai-Rübchen in meiner Biokiste gefunden habe, als ich sie diese Woche geliefert bekam. Am Wochenende habe ich einen ganz fantastischen Eintopf daraus gekocht, welchen ich nun vorstellen möchte.
Eine kleine Anmerkung für Veganer und Vegetarier: Das Hackfleisch lässt sich ohne weiteres einfach weglassen. Bei Frischkäse & Sahne habe ich noch keine Erfahrung mit veganen Alternativen, bin aber sicher, dass es auch hier schmackhafte Varianten gibt.

Zutaten:
300g Hackfleisch gemischt
1-2 Mairübchen (weiße Rüben)
2 Möhren
2-3 mittelgroße Kartoffeln
½ Spitzkohl
2 Knoblauch-Zehen
1EL Tomatenmark
1,5l Gemüsebrühe
75g Kräuterfrischkäse
100ml Sahne
½-1 TL Kümmel
1-2 TL Majoran
1 EL Paprikapulver edelsüß
1-2 Lorbeerblätter
Muskat
etwas Zucker, Salz & Pfeffer
Rapsöl
Mairübchen-EintopfKartoffeln, Möhren und Rüben schälen und in Würfel bzw. Scheiben schneiden. Den Spitzkohl in kleine Streifen schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch ebenfalls schälen und würfeln.
Etwas Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und darin das Hackfleisch anbraten. Sobald es Farbe annimmt, die Zwiebeln zugeben. Weiterbraten, bist das Hackfleisch nahezu braun ist.
Jetzt können Knoblauch, Tomatenmark, Kartoffeln und Möhren hinzu gegeben werden. Etwas andünsten lassen und dann mit der Brühe ablöschen. Nun Lorbeer, Majoran, Kümmel und Muskat zugeben und aufkochen lassen. Alles ca. 10 Minuten bei niedriger Hitze weiterköcheln lassen. Nun noch die Mairübchen zugeben und nochmals ca. 10 Minuten kochen.
Die Sahne, den Frischkäse, Paprikapulver und eine Prise Zucker zufügen und gut umrühren, bis der Käse geschmolzen ist. Zu guter Letzt noch mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Fertig und nun heisst es: Genießen! 🙂

Ergänzung 03.07.14
Ich habe nun auch einmal eine Version ohne Hackfleisch ausprobiert und muss sagen, dass sie der Fleischvariante in nichts nachsteht. Der Geschmack hat eine größere „Frische“, während das Hackfleisch die entsprechend bekannte „Würze“ auf der Zunge entstehen lässt. Gerade an heißen Tagen empfehle ich die Version ohne Fleisch.

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