Beitrag über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA

Ich bin dafür, dass jeder sich zu diesen Themen eine eigene Meinung bilden sollte. Ich bin mal wieder etwas schockiert über die Inhalte dieses Berichts. Nach wie vor hat sich in der Politik nicht viel verändert. Es geht nicht um die Menschen, es geht darum Macht innezuhalten und einigen wenigen zuzugestehen.

Ich kann nur hoffe, dass immer mehr und mehr Menschen durchschauen, wie die Geschicke der Welt gesteuert werden und möglicherweise schaffen wir als zahlenmäßig weit überlegene Bevölkerung, uns aufzuraffen und etwas dagegen zu unternehmen!

Auch wenn der Beitrag der ARD-Sendung Monitor bereits gute zwei Monate alt ist, lohnt es sich, ihn anzuschauen!

Ein sonniges Wochenende!

Vitamin C und Krebs

Da ich in den letzten Tagen mehrfach über dieses Thema gestolpert bin und es ja auch in gewisser Hinsicht mit Nahrung zu tun hat, habe ich ein wenig recherchiert und ein paar Informationen zusammengetragen:
Es ist allgemein bekannt und anerkannt, dass Vitamin C eine fördernde Wirkung auf das Immunsystem hat. Ebenso gibt es Belege dafür, dass es ein stark wirksames Antioxidans ist und damit freie Radikale im Körper einfängt. Es ist aber auch ein antikanzerogener Stoff und möglicherweise in dieser Hinsicht bisher aus schulmedizinischer Sicht noch nicht genug beachtet worden.
Der Chemiker Linus Pauling (* 28.02.1901) erforschte bereits in den 60er Jahren die Wirkung von Vitaminen und hat sich durch hohe Gaben an Vitamin C quasi selbst behandelt. Trotz Krebs ist er 93 Jahre alt geworden.
Die Geschichte des Vitamin C geht auch in der Krebstherapie schon bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück, aber so richtig durchgesetzt hat es sich wohl noch nicht.
Damals wurde eine entsprechende Studie durchgeführt, in welcher Patienen intravenös Vitamin C bekamen. Man stellte fest, dass die Überlebenszeit stark erkrankter Patienten verlängert wurde. Scharfe Kritik hagelte es dennoch, da die Patienten nicht zu 100% den gängigen Kriterien entsprachen und eine weitere Studie wurde gemacht. Diese zeigte keinerlei positive Wirkungen. Der Unterschied bestand jedoch in der Verabreichungsform, denn in der zweiten Studie wurde Vitamin C nur oral gegeben.
Da der Körper durch die Verdauung nur eine bestimmte Menge aufnehmen und ins Blut abgeben kann, scheint hier der Grund für die abweichenden Ergebnisse zu liegen. Durch die intravenöse Gabe ließ sich die Konzentration stark erhöhen.
Darüber hinaus gibt es eine epidemiologische Studie aus dem Jahr 2001 (Khaw, Bingham et al. 2001), welche belegt, dass der Vitamin C Spiegel im Zusammenhang mit der Sterblichkeit steht. Die Krebssterblichkeit lag bei hohen Spiegeln niedriger.
Die neuseeländische Professorin Dr. Margreet Vissers hat 2012 ebenfalls erfolgsversprechende Ergebnisse in der Behandlung und Prävention von Krebs geliefert.
Generell zeigen wissenschaftliche Forschungen, dass Vitamin C in hoher Konzentration offenbar krebsbefallene Zellen deaktivieren kann, während gesunde Zellen davon unbetroffen bleiben.
Ich bin ja in ernährungsphysiologischer Hinsicht kein Befürworter von Supplementierungen, sofern nicht triftige Gründe dafür vorliegen. In diesem Zusammenhang kann ich nur sagen, dass wir uns und unsere Umwelt dafür sensibilisieren sollten. Es kann nicht schaden, bei einer Krebsdiagnose auf diese Studien hinzuweisen.
In Hinblick auf die selbstverantwortliche Krebsprävention bleibt zu erwähnen, dass es nicht schaden kann, dies in der eignen Ernährung zu berücksichtigen. Vitamin C zweigt nachgewiesenermaßen hier Wirkung und auch der „natürliche“ Vitamin-C-Cpiegel kann in einen noch gesunden Organismus hier sicherlich risikomindernd unterstützen.

Quellen:
http://www.biokrebs.de/images/stories/download/impulse/2006_04_IMPULSE.pdf
http://h2rc2.com/cancer/page2/page7/assets/IVVitaminCGerman.pdf
http://www.klinik-st-georg.de/fileadmin/publikationen/pub/sanfte-hilfen-fuer-die-prostata.pdf
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0891584912000652

Anmerkung: Es wird immer auch Krankheitsverläufe geben, in denen diese unterstützenden Maßnahmen möglicherweise nicht so wirken, wie erhofft. Dennoch bin ich der Meinung, dass es wichtig ist, dies in das Bewusstsein der Menschen zu rufen: Die Natur stellt uns für viele Krankheiten lindernde und unterstützende Mittel zur Verfügung. Auf der anderen Seite stehen Pharmakonzerne, die sich in erster Linie Linie für Umsätze interessieren. Die generiert man nicht mit sofort wirkenden Heilmethoden. Dies geht umso besser mit Medikamenten, welche oft und über lange Zeit eingenommen werden müssen oder aber sich zu Gunsten teurer Endpreise patentieren lassen.
Hierin liegt meines Erachtens ein großer Bedarf an Aufklärung und ein kritischer Blick auf die dahinter agierende Industrie.