Liebe in allem

Heute ist einer von den Tagen, an denen ich mich sehr glücklich und leicht empfinde, denn ich kann die Liebe überall sehen. Wir sollten uns stets versuchen, darin zu üben und danach zu streben, dass wir Liebe in allem sehen, denn alles besteht aus reiner Liebe. Im Universum gibt es nichts anderes, als Liebe. Ich bin nicht der Erste, der darüber schreibt, denn Neale Donald Walsh, Eckhard Tolle und andere haben bereits in ihren Werken und Arbeiten auf sehr plausible, wenngleich auch teilweise verstörende Art, genau das umschrieben. Aber heute ist für mich der Moment gekommen, mein Empfinden darüber nieder zu schreiben und zu teilen.

Es sind kleine Momente der Erkenntnis, die uns dazu verhelfen, Dinge klar zu sehen und als das zu erkennen, was sie wirklich sind. Das Universum hat sich da zunächst als ein wunderbares System kreiert, das perfekt funktioniert. Wie die Planeten um die Sonnen kreisen, so bewegen sich auch Sonnensysteme in Perfektion im Universum. Das Leben an sich ist verkörperte Liebe, weshalb wir den Akt, der Leben hervorbringt auch stets mit dem, was wir als das Gefühl der Liebe kennen, in unmittelbare Verbindung bringen. Aber auch der Tod ist Liebe. Tod bringt Leben hervor, Leben kann nicht sein ohne Tod. Wir gewinnen Nahrung aus sterbenden Lebewesen, seien es nun Pflanzen oder Tiere, doch das Ende eines Lebewesen ist essentiell für das Überleben eines anderen und in der darin liegenden Anmut ist nichts anderes verborgen, als Liebe. Liebe die sich für uns manchmal ein wenig versteckt und kälter anfühlt, als das, was wir selber als Liebe empfinden – aber es ist und bleibt Liebe. Im der wundervollen Dokumentation „Unsere Erde“ gibt es eine Szene, in welcher eine Raubkatze eine Antilope jagt und reißt. Dieser eine Momente, in welchem das gejagte Tier ins Straucheln kommt und stürzt und von der Raubkatze getötet wird, zeigt auf eine ganz besondere Art, was ich meine. Ja, der Akt des Tötens mutet brutal und sehr hart an und wir verbinden dies zunächst nicht mit dem, was Liebe für uns ist. Doch in dem Moment, in dem das Beutetier gewahr wird, was seine Aufgabe ist, sehe ich Frieden und Hingabe in den Augen des bald sterbenden Tieres. Es ist, als würde es genau wissen, dass alles gut ist, trotz des Schmerzes. Ich sehe Liebe in seinen Augen.

Doch Liebe geht weit über das hinaus, was wir in der Natur oder um uns herum sehen können. Liebe ist in all unseren Taten oder besser gesagt, all unsere Taten entstehen aus Liebe oder aus dem Bedürfnis heraus, geliebt zu werden. Wir können Liebe in vielen Dingen sehen: Iem Blumenstrauß, den der Mann seiner Frau zum Jahrestag mitbringt und im Lächeln, dass sie ihm schenkt, wenn sie den Blumenstrauß überreicht bekommt. Wir sehen Liebe, wenn eine Mutter zu ihrem Kind eilt, dass bei den ersten Gehversuchen hingefallen ist und wir spüren die Liebe im ruhigen Atem unserer Kinder, wenn wir sie in unseren Armen in den Schlaf wiegen.

Liebe liegt aber auch in all den Taten verborgen, die wir oft als schlimm, ungerecht und verabscheuungswürdig empfinden. Doch wenn wir genau hinschauen, können wir sie erkennen. Damit rechtfertigen sich nicht in unser aller Verständnis diese Taten, aber wir können besser verstehen, warum sie geschehen. Liebe liegt auch darin, wenn zwei Menschen sich streiten und sich dabei gegenseitig ihre unschönen Eigenschaften und Verhaltensweisen an den Kopf werfen. Liebe ist darin verborgen, denn beide handeln aus der Angst heraus, die Liebe, die sie durch ihren Partner so stark spüren können, verlieren zu können. Wir handeln dann oftmals unüberlegt und werden hart und teilweise ungerecht, doch eigentlich wollen wir die für spürbare Liebe bewahren.

Ein Mensch, der im Gerichtssaal den Mörder eines Angehörigen erschießt, handelt aus purer Liebe. Aus dem Verlust heraus, den er glaub spüren zu müssen, weil ihm augenscheinlich Liebe genommen wurde. Aber auch im Akt des Mordes – und das wird nicht jeder von Euch so annehmen können – steckt der Wunsch nach Liebe. Es mag Aufmerksamkeit sein, die dieser Mensch so dringend benötigt, dass er eine solche Tat begeht oder vielleicht ebenfalls die Angst davor, gespürte Liebe andernfalls zu verlieren.

Wir alle handeln immer nur aus diesen beiden Motiven, weil wir lieben oder weil wir Liebe suchen. Es gibt keine Ausnahme. Wenn wir uns schnellen Sex in einer Bar suchen, dann suchen wir eigentlich die Liebe zu uns selbst, weil wir sie gerade nicht erkennen können und den anderen benötigen, damit er uns zeigt, wie wundervoll und liebenswert wir sind. Wenn wir einem älteren Menschen über die Straße helfen oder eine Wasserkiste die Treppen herauf tragen, handeln wir aus reiner Liebe, denn wir wissen, dass auch wir eines Tages auf liebende Gesten anderer angewiesen sein könnten. Wenn wir eifersüchtig sind, handeln wir aus Liebe, weil wir auch hier Angst haben, dass uns Liebe abhandenkommen könnte.

An Tagen wie heute empfinde ich einen inneren Frieden, weil ich weiß, dass Liebe niemals abhandenkommen kann, denn sie ist immer da. In all ihren Facetten und mit all ihren unterschiedlichen Gesichtern, die wir niemals im Laufe eines Lebens selber kennenlernen können und doch jedes davon schon kannten, bevor wir dieses Leben anfingen. Liebe ist in allem und zeigt sich durch alles, egal wie unmöglich es uns erscheinen mag. Wir müssen nur genau hinschauen und können sie erkennen. Und an Tagen wie diesem versuche ich mich mehr und mehr in Achtsamkeit für die Liebe zu üben, damit ich immer ein wenig mehr in diesem Bewusstsein von Liebe ruhen kann.

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Gefährten auf dem Weg

Es gibt Momente, die mich dazu veranlassen, Dinge zu hinterfragen, die uns in unserem Leben wiederfahren. Es sind manchmal die schönen Dinge, es sind hin und wieder auch die traurigen Dinge. Es können glückliche Momente sein oder auch traumatische Ereignisse. Letztlich gehören sie alle zu unserem Leben, denn „Leben“ bedeutet, Situationen zu erleben, zu begreifen, sie abzuschließen und neue zu suchen.

Eine Nachricht hat mich am vergangenen Wochenende sehr bewegt. Ein lieber Freund hat eine Gefährtin verloren. Sie war für eine ganze Weile immer bei ihm und war ihm eine treue Begleiterin. Ein wunderschönes Tier, anmutig und aufmerksam, immer genau wissend, wenn es einem Menschen in ihrer Nähe nicht gut ging. Sie war manchmal feige, denn sie mochte den Regen nicht. Wie eine kleine Diva warf sie einem beschuldigende Blicke zu, wenn man im Regen mit ihr eine Runde drehen wollte. Möglicherweise liegt es in ihren Genen als Rhodesian Ridgeback-Dame, dass sie Regen einfach nicht mögen sollte. Ich trauerte und habe geweint, aber ich habe mich auch aus diesen Erinnerungen heraus freuen können.

Es war mir ein Vergnügen, sie zweimal als Ferienkind bei mir aufnehmen zu dürfen und obgleich es nur wenige Tage waren, die sie bei mir verbrachte, so hat sie in diesen Momente einfach mein Leben bereichert. So bleibt sie in meinem Herzen und ich bin dankbar dafür.

Wenn ein solcher Wegbegleiter uns verlässt, dann wissen wir oftmals im ersten Moment nicht, warum es uns geschieht. Vor allem, weil ein Verlassen durch den Tod für uns so unwiederbringlich erscheint. Es mutet einfach endgültig an und lässt uns scheinbar ohne eine Wahl zu haben zurück.

Doch Tod und Verlassen gehört zu unserem Leben hinzu, wie ich es bereits geschrieben habe. Im Erleben dieses Verlustes kann für jeden von uns die Erkenntnis verborgen sein, dass wir einfach hin und wieder auch diese Art des „Verlassen werden“ erleben müssen. Diese Erkenntnis zu spüren ist die Wahl, die wir in solchen Momenten haben. In diesem Erlebnis wird für jeden von uns eine Aufgabe liegen, die wir durch die Erfahrung erkennen und lösen können. So wie das erste Mal, wenn unsere Eltern und an der Kindergartentür „verlassen“. Wir können hier lernen, dass es nicht schlimm ist, wenn unsere Eltern für eine gewisse Zeit einmal nicht um uns sind oder aber wir lernen, dass es uns extrem schwer fällt, sie nicht um uns zu haben.

Wenn uns ein tierischen Begleiter verlässt, der empathisch war wie diese Hündin, dann kann es sein, dass es an der Zeit für uns ist, Situationen in denen sie aus ihrer Empathie heraus für uns da war, allein zu lösen oder aber einen anderen Gefährten zur Unterstützung zu uns zu rufen.

Jeder kann für sich selber herausfinden, was sich darin verbirgt. Es wird den Schmerz des Verlustes nicht verschwinden lassen. Es wird diesen Schmerz nur verändern und vielleicht wird uns klar, dass das physische Zusammensein zwar nicht mehr möglich ist, aber dennoch keine wirkliche und endgültige Trennung vollzogen wurde, denn die Verbindung, die wir in diesem Universum zu allem und jedem haben, wird nicht durch das Ende der physischen Existenz getrennt.

Mit jedem Gefährten, der uns verlässt, wird es auch andere Gefährten geben, die neu zu uns stoßen. Die neuen Gefährten mögen nicht immer so dicht bei uns sein und vielleicht auch nicht so beständig. Manche bleiben verborgen im Hintergrund und zeigen sich nur in seltenen Momenten, dann aber umso deutlicher. Andere gehen eine ganze Strecke auf dem Weg unseres Lebens neben uns und biegen nur selten auf eine Nebenstrecke ab. Wieder andere treffen wir nur an bestimmten Kreuzungen und Gabelungen immer wieder. Und hin und wieder begegnet uns ein Gefährte, in dem wieder das Potenzial steckt, ganz dicht, ganz intensiv bei uns zu sein und es ist an uns, was wir daraus erwachsen lassen. Möglicherweise entfaltet sich aus einem Zusammentreffen eine Energie, die in der Verbindung weitaus mehr zu erschaffen vermag, als die Summe dessen, was beide Wesen allein hätten vollbringen können und mit ein wenig Glück haben wir eine lebenslange Liebe finden können.

Ich durfte so jemandem begegnen und freue mich mit Spannung darauf, wieviel und wie intensiv und wie bereichernd unsere Wege sich ab sofort vielleicht gleichen mögen.

Ich freue mich, ich bin dankbar… für jeden Gefährten, der mich verlassen hat, für jeden, der bei mir blieb, für jeden, den ich neu treffen darf, für jeden, dem ich wieder begegne und für den, der mein Herz ganz wundervoll berührt.

Voller Glück und Dankbarkeit

Es ist kaum zu glauben und damit gerechnet habe ich auch nicht, als ich vor knapp neun Monaten meinen ersten Eintrag in diesem Blog geschrieben habe und somit meine „Blogger-Karriere“ startete, aber nach nicht mal Ablauf eines Jahres ist dies ist mein 100. Post.

In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich für mich vieles verändert: Empfindungen, Sichtweisen, Perspektiven auf verschiedenste Bereiche des Lebens. Ich habe viele Erfahrungen machen dürfen und neue Erkenntnisse gewonnen. Einige davon durch diesen Blog. Es gab Rezepte, ein paar Einträge zu Lebensmitteln, Buchtipps und zuletzt auch Reiseberichte, aber vor allem habe ich genossen, meine Gedanken und Empfindungen zum Leben und zum Dasein selbst hier zu teilen. Nach nunmehr neun Monaten ist klar, dass ich damit weiter machen werde, aber alles unterliegt der Veränderung, so auch mein Blog. So werde ich weitestgehend auf das Veröffentlichen von Rezepten und Informationen zu Lebensmitteln verzichten. Es gibt bereits unzählige Seiten, die sich sehr speziell mit diesen Themen befassen und das mit viel größerer Hingabe als ich es vermag. Gerne teile ich weiterhin Ideen zum Thema Ernährung, aber in einer anderen Form, welche sich noch entwickeln wird.
Was ich aber ohne Zweifel fortführen werde ist das Teilen meiner Gedanken. Ich hätte zunächst große Bedenken davor: Wie wird man mich in der Realität wahrnehmen, wenn ich teilweise intime Dinge erzähle? Viele meiner Leser kennen mich persönlich, einige sogar durch Beruf und private Verschränkungen recht gut, aber nicht jeder bekommt im alltäglichen Leben einen Einblick in mein inneres Seelenleben. Ich hatte Angst, das Gesicht zu verlieren oder mich bloß zu stellen, aber was ich stattdessen erhalten habe, war ein großes Geschenk.

Ich blicke voller Glück und Dankbarkeit auf diese neun Monate und darüber hinaus auf die vergangenen Jahres meines Lebens. Es gibt nicht einen Moment, den ich auslöschen möchte, nicht eine Begegnung, die ich rückgängig machen würde, sollte mir diese Möglichkeit offen stehen. Alle Entscheidungen, alle Momente des Erlebens möchte ich ob ihres Glücks, ihres Erfolges, ihres Schmerzes, ihrer Trauer oder welcher Kernerfahrung auch immer nicht tauschen oder missen müssen.

Ich bin dankbar für die unglaubliche Konstruktion genannt Körper, die es uns erlaubt, so viele wundervolle Dinge zu tun. Diese atemberaubende Maschine, die in der Lage ist, tausende von Prozessen eigenständig durchzuführen, um dadurch weiter und weiter zu funktionieren. Eine Geschenk des Daseins, welches erlaubt, zu fühlen, zu sehen, zu schmecken, zu hören und zu riechen und vieles mehr, dass wir oftmals gar nicht gewahr sind. Intuition, innere Stimme, unsere wunderbaren Kräfte der Empathie – all dies möglich durch unseren Körper.

Ich bin dankbar für Momente des Alleinseins und der Einsamkeit. Durch sie habe ich gelernt, dass es subjektive Empfindungen gibt, die uns vorspielen in einem Zustand zu sein, den es eigentlich gar nicht gibt. Ohne diese Empfindungen hätte ich niemals eine Chance gehabt, zu spüren, wie alles miteinander verbunden ist und niemals ein Lebewesen wirklich allein sein kann. Ich bin dankbar für das Gefühl ewiger Verbundenheit und Einheit, welches ich nie gespürt hätte, wenn ich nicht auch sein Gegenteil erfahren hätte.

Ich bin dankbar für Konflikte und Streitereien, die mir zeigen konnten, dass wir stets den Versuchungen des Egos anheimfallen können und dass es keinen Grund dafür gibt, dies zu verdammen oder sich dafür schlecht zu fühlen. Es ist ein Teil von uns mit seinen ganz speziellen Aufgaben und Funktionen. Ich weiß aber nun, dass es zu den kleinen Herausforderungen des Lebens gehört, sich bewusst zu werden, dass es eben auch nicht mehr ist, als das. ICH bin nicht dieses Ego und kann Abstand nehmen, mich damit identifizieren. Ich durfte erfahren, dass ICH viel viel mehr bin, als nur mein Ego. Konflikte und Streitereien haben mich aber noch mehr gelehrt: Zum Beispiel, was es heißt zu vergeben – anderen Menschen aber vor allem auch mir selbst.

Ich bin dankbar für Zyklen wie Tag und Nacht, Jahreszeiten, Leben und Tod. Sie zeigen uns, dass alles ein immerwährender Kreislauf ist, der anmutet, als sei er irgendwie starr. Stets durchläuft er ähnliche Rhythmen und das beinahe ausnahmslos in gleicher Weise wiederkehrend. Doch wenn wir diese Zyklen genau betrachten, erleben wir, dass jeder für sich einmalig ist. Keiner ist, wie der vorherige und der folgende Zyklus wird ebenfalls anders, als sein Vorgänger werden. Welches Geschenk, Gleichheit in der Ungleichheit erkennen zu können.

Ich bin dankbar für die Sonne, die uns Wärme spendet wenn sie da ist, uns aber auch bewusst macht, dass sie nicht immer da sein kann, wenn das Dunkel der Nacht heran bricht. Ich bin dankbar für den Mond, der um unseren Planeten kreist und dessen Aufgaben und Funktionen wir wahrscheinlich längst noch nicht entschlüsselt haben. Dankbar bin ich auch für die Mythen, die sich um unser Sonnensystem spinnen und um das Universum selbst, denn diese Mythen sind es, die uns Menschen dazu veranlassen, weiter voran zu schreiten und Dingen auf den Grund zu gehen. Wir Hinterfragen, um unsere Neugier zu stillen und sind voller Wissensdurst. Ich bin glücklich zu sehen, dass diese Neugierde und dieser Durst nie zu versiegen scheinen, egal welch seltsamen Weg die Menschheit mit ihren „Interessen“ derzeit verfolgen mag.

Ich bin dankbar für alle Dinge, die wir als schrecklich, katastrophal und unmenschlich bezeichnen, auch Dinge wie Krieg, Mord und andere Gräueltaten – und das mag manch einen Erschüttern, manch einen Entsetzen, aber manch einen vielleicht auch erleichtern. Ich bin dankbar, weil ich nur durch ihre Anwesenheit erleben konnte, was ich selber nicht sein möchte. Was ich selber nicht tun möchte und was ich selber in dieser Form meiner Existenz nicht vollziehen möchte. Sie haben mir auch gezeigt, dass ich, obwohl ich manches nicht sein wollte, es manchmal dennoch gewesen bin und dass es nicht schlimm ist, es einmal gewesen zu sein. Es ist mir aber auf diesem schmerzlichen und zunächst selbstverachtenden Pfad klar geworden, dass es nur so für mich spürbar werden konnte, was ich nicht sein möchte.

Ich bin dankbar für die Kraft der Veränderung, die in jedem von uns steckt und die wir erfahren können. Manchmal durch äußere Umstände, manchmal durch unsere inneres Selbst. Durch ihr Erleben habe ich gelernt, dass ich keine Angst vor Veränderung haben muss, dass ich die Fähigkeit habe, mich an unglaublich viel „Neues“ anzupassen – anzupassen in einer nicht unterdrückten oder devoten Haltung, sondern in kreativer, schöpferischer Kraft. Eine Kraft die erlaubt, Neues zu erschaffen und damit die Realität zu erweitern. Eine Kraft die mich auch gelehrt hat, dass es äußere Umstände nicht gibt, sondern dass ich meines Glückes eigener Schmied bin.

Ich bin dankbar für die Fähigkeiten, meine Gedanken, Gefühle und Empfindungen teilen zu können und dankbar dafür, erfahren zu haben, dass alles was ein Mensch ausdrückt, empfindet und teilt einen direkten Einfluss auf sein gesamtes Umfeld hat – auf andere Menschen, auf Tiere und Pflanzen, ja sogar auf jeden Partikel an Energie und Materie um sich herum.

Ich bin glücklich über all die Dinge, die wir wundervoll und bereichernd und großartig bezeichnen. Wie die Natur mit ihren Wundern an Formen und Farben. Ihre Fähigkeit mannigfaltigste Prozesse des Entstehens und Vergehens hervorzubringen, welche eine Perfektion der Zusammenarbeit aller vorhandenen Kräfte aufzeigt – eine einzigartige Mischung aus Schönheit und Grausamkeit.

Ich bin dankbar für Mitgefühl und Zusammenhalt, für Tränen der Freude und des Leids, für das Lächeln eines jeden Kindes und eines jedes Erwachsenen. Ich bin voller Glück über die Freude in den Augen eines anderen Lebewesens, wenn es einen Kameraden wiedersieht und voller Glück, wenn ich erkenne, dass jedes Lebewesen einfach perfekt ist.

Und somit bin ich auch dankbar und glücklich über die Menschen, die mich kurze und lange Perioden in meinem Leben begleiten und begleitet haben. Ich durfte erkennen, was Gemeinschaft heißt und was es bedeutet, kraftvolle Energien aus einer Gruppe heraus zu generieren und diese für wunderbare Ziele einzusetzen. Ich durfte auch erfahren, was Kummer und Trauer bedeuten können, wenn sie mich verließen, ob im „Guten“ oder im „Schlechten“ oder auch einfach durch das unausweichliche Ende ihrer körperlichen Existenz in unserer Realität. Ich bin dankbar und glücklich für all die wundervollen Erfahrungen und Begegnungen, die sich aus ihnen heraus manifestieren könnten. Sie haben mich gelehrt, dass ich in jedem von ihnen mich selbst erkennen kann, wenn ich mich traue, tief in mich hinein zu blicken – in meine Abgründe aus Ängsten und Unsicherheiten, aber auch in mein Glück und meine Freude. Ich erkenne meine Liebe zu jedem einzelnen von ihnen, nicht nur zu denen, die mir begegnet sind, sondern zu jedem einzelnen – zu allem. So sind wir doch auf immer verbunden – ein Teil von mir, ein Teil des großen Ganzen, ein Teil des „Wir“. Ich bin sie und sie sind ich.
Und dies erfüllt mich besonders mit Glück und Dankbarkeit… so wie vieles andere mehr… 🙂

Trauer und Tod – Nichts verlässt uns wirklich

Auf ganz unterschiedlichen Wegen begegnete mir das Thema „Tod“ in den vergangenen Wochen immer wieder. Nicht in meinem direkten familiären Umfeld, auch nicht im Kreise meiner Freunde, Bekannten und Kollegen, so dass ich selbst betroffen wäre. Es begegnen mir aber in meinem Umfeld derzeit Menschen, die selber gerade mit dem Tod auf die eine oder andere Weise konfrontiert sind. Einige haben enge Angehörige verloren, andere einen langjährigen tierischen Begleiter. Nachdem ich diesen Text bereits angefangen hatte, erfuhr ich die traurige Nachricht über einen Selbstmord in meiner direkten Nachbarschaft… So ist der Tod mir gerade sehr gegenwärtig…

In jedem dieser Fälle spüre ich die tiefe Trauer in den Herzen der betroffenen Menschen. Sie haben selbstverständlich das Gefühl eines Verlustes und scheuen die Veränderung, welche durch das beendete Leben auch ihr Leben aus den Bahnen zu werfen scheint. Wichtig in diesen Momenten sind das eigene Verständnis von Trauer und auch die Arbeit damit. Wie jedes Verlustgefühl scheint es uns sehr stark zu lähmen. Viele von uns sind in Momenten solcher Trauer nicht in der Lage, alltägliche Dinge zu vollziehen. Sie ziehen sich zurück in ihre kleine Welt, in welcher sie versuchen, das geliebte Wesen zu halten. Nichts soll weggehen, alles soll wieder so sein, wie noch wenige Tage zuvor. So lautet oft der größte Wunsch im Herzen. Dieser Rückzug stärkt aber das Trauergefühl oftmals in ein unermesslich hohes und leider auch unnötig starkes Maß. Die Trauer wird zum Antrieb des Tages. Sie ist der Mittelpunkt, um den sich alles dreht. Für eine gewisse Zeit ist dies ganz normal, aber wenn wir versäumen, das Gefühl anzunehmen und auch wieder gehen zu lassen, wird es zu einem festen Begleiter in unserem Leben und dieser wird uns immer wieder daran hindern, wirklich zu leben.
Andere trauernde Menschen gehen einen beinahe gegenteiligen Weg. Sie stürzen sich geradezu in Aufgaben. Sie nehmen besonders viel Arbeit auf sich und ersticken ihre Gefühle der Trauer in beinahe ungezieltem Aktionismus. In ihrem Beruf nehmen sie viele Projekte und Aufgaben an. Das langgeplante Gartenhaus wird zur Priorität Nummer 1. Alte Hobbies gewinnen plötzlich an zunehmender Wichtigkeit im Alltag. Freunde werden vereinnahmt, um jeden Abend nach der Arbeit auch bloß immer eine Beschäftigung zu haben. Feiern, Kino, Essen gehen, alles tun, um nur nicht mit der Trauer allein zu sein. In diesen Strategien, die rein der Verdrängung des Schmerzes dienen, findet sich leider auch längerfristig kaum Heilung. Der Schmerz wird nie zugelassen, nie angeschaut und auch nie als das Verstanden, was er eigentlich ist. Ein Teil unseres Selbst, welcher mit diesem Gefühl von Verlust eigentlich Frieden schließen soll. Indem wir den Schmerz verdrängen, fällt es uns noch schwerer, den verlorenen Menschen friedvoll loszulassen und uns gewiss zu werden, was der Tod überhaupt bedeutet.

Besonders schwer fällt es den Hinterbliebenen, wenn ein ihnen nahestehender Mensch sein Schicksal in die eigene Hand genommen hat, um sich das Leben zu nehmen. Schneidende Vorwürfe entstehen in den Gedanken, die immer wieder die Frage aufrufen, was man hätte anders machen können, um diese Tat zu verhindern. Wie man es hätte erkennen können, dass dieser Mensch so sehr leidet und keinen anderen Ausweg mehr wusste. Leider sind diese Fragen und Vorwürfe nicht heilend, sondern eher behindernd und je nach dem, wie lange sich der Betroffene damit quält, können sie sogar eine destruktive Natur annehmen. Sie halten uns fest an einem Moment, der längst vergangen ist. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen, um etwas „anders“ zu tun oder um besser zu erkennen, wie es dem anderen erging. Kreisende Gedanken wie diese halten uns in der Vergangenheit und so können wir die Gegenwart nicht erleben. Doch nur in der Gegenwart liegt die Heilung vom Schmerz des Verlustes – wir haben nur die Gegenwart, den jetzigen Moment. Doch dies erkennen wir manchmal nicht, wenn wir den Tod so nah bei uns haben.

Als ich das letzte Mal mit dem Tod konfrontiert worden bin, habe ich natürlich weinen müssen und ich wusste auch, dass ich den geliebten Menschen nicht mehr sehen würde. Gespräche, Berührungen, jeglicher Austausch – all diese wundervollen Dinge würden sich nicht mehr für mich wiederholen lassen. Nicht mit diesem Menschen. Das Gefühl war überwältigend und hat sehr wehgetan. Ich habe irgendwann wahrgenommen, dass ich hier sehr stark an meinem eigenen „haben wollen“ gehangen habe. Wie ich schon oft angemerkt habe, ist jeder Verlust zunächst ein Gefühl, welches aus dem Ego entspringt, welches möchte, dass wir alles behalten, was wir haben etc. Und ja, es fällt uns dann schwer, los zu lassen. Im Prozess dieses Trauerns habe ich bald erkannt, dass dieser Mensch nicht mehr in meiner Gegenwart sein kann, da der Körper nicht mehr weiter existieren kann. Die Energie hatte ihn ja bereits verlassen. Jedoch ist diese Energie nicht verloren.
Ich hatte aus den wundervollen BBC-Dokumentationen „Wonders of Life“, „Wonders of the Universe“ und „Wonders of the Solar System“ Dinge gelernt, die mir zu diesem Verständnis sogar aus einer wissenschaftlichen Sicht verhalfen: Dort wurde erklärt, dass eines der naturwissenschaftlichen „Grundgesetze“ lautet, dass es eine endliche Menge Energie im Universum gibt. Teile dieser endlichen Menge wird immer dort weggenommen, wo sie nicht mehr benötigt werden, um dann dort eingesetzt zu werden, wo sie gerade gebraucht werden. Außerdem bedeutet „Leben“, dass Energie in verschiedensten Prozessen innerhalb eines „lebenden“ Organismus ausgetauscht wird und wenn der Energieaustausch darin vollkommen zum Erliegen kommt, stirbt der Körper. Nur muss diese Energie dann ja irgendwohin – eben dorthin, wo sie gebraucht wird. Energie wird nicht nur gebraucht, um Organismen am Leben zu erhalten, sondern auch, damit die Sonne Wärme abgeben kann oder Wasser zu Wolken verdunstet und so weiter.
Die wundervolle Erkenntnis daraus war für mich, dass diese Seele – die Energie – des von mir gegangenen Menschen nun irgendwo hin gegangen war, wo sie gebraucht wurde. Das war ein ganz feiner Gedanke. Ich konnte einen großen Teil meiner Trauer bereits damit gehen lassen. Ich wusste, dass der Tod Veränderung mit sich brachte. Aber ich verstand nun auch, dass die Veränderung nicht ganz so gravierend und endgültig war, wie ich sie vorher empfunden hatte.

Jedes Mal, wenn der Regen an meine Fenster prasselte, habe ich einen Teil des geliebten Menschen gespürt. In Form der Energie, die freigesetzt und verbraucht wird, wenn Wasser zu Wolken verdunstet, um dann wieder als Regen zur Erde zu fallen.
In jedem Windhauch, der die Blätter der Bäume zum Rauschen bringt…
In jedem Lachen eines kleinen Kindes beim Spielen im Garten…
Durch jeden Sonnenstrahl, der an Sommertagen meine Haut und meinen Körper wärmst…
Beim Bellen eines Hundes, beim Flügelschlag eines Vogels, beim Wachsen einer Pflanze…
Wer auch immer von Dir gegangen ist, wird niemals ganz von Dir fortgegangen sein. Die Form hat sich verändert, die Gewohnheit ist damit gegangen, aber die Seele die einfach nur den Körper verlassen hat, wird niemals fort sein. Du kannst sie sehen, Du kannst sie fühlen, Du kannst sie hören und riechen, manchmal sogar schmecken. In allem, das Dich umgibt. In jedem Herzschlag eines Menschen, den Du umarmst kannst Du den Funken spüren. Wir alle sind eins und kommen und gehen in diesen Körpern auf eine Reise, um uns und andere zu erfahren. Nichts verlässt uns wirklich, alles ist stets bei uns – in steter Veränderung.

Ich wünsche allen Menschen, dass sie die Kraft und ihren Weg finden, mit dem Verlust durch den Tod Frieden zu schließen. Mit meinem Herzen bin ich bei Euch allen!

 

Anmerkung: Ich habe für mich eine Antwort auf viele Fragen – beispielsweise warum es Selbstmord überhaupt gibt – in den Worten von Neale Donald Walsh in seinen Büchern „Gespräche mit Gott“ gefunden. Er schreibt auf eine für mich plausible und verständliche Art, warum die Seelen, die wir wirklich sind, in unseren menschlichen Körpern solche Erfahrungen machen. Da wir alle eins sind, vollkommen verbunden und das in perfekter energetischer Art, können wir nicht genau wissen, wer wir sind. Denn es gibt nur das EINE und ohne die Referenz des ANDEREN, können wir nicht wirklich erleben und begreifen, was und wer wir sind. Also gehen wir in Form einer Seele in einen körperlichen Zustand und sehen wir uns in dieser Form immer wieder diversen Erfahrungen und Erlebnissen ausgesetzt. So erkennen wir, was und wer wir sind, beziehungsweise was und wer wir nicht sind.
Es wird vielen schwer fallen, ohne weitere Erläuterungen genau nachzuvollziehen, was Walsh genau damit sagen möchte. Doch dies lässt sich in seinen Büchern wunderbar nachvollziehen.

Vermissen

Manchmal ist es der Partner bzw. die Partnerin, welche/r gerade nicht bei uns sein kann. Es kann aber auch ein Familienmitglied sein, welches weit von uns entfernt lebt oder ein guter Freund, der sich entscheidet, eine lange Weltreise zu machen. Es kann sogar eine Kollegin sein, die einfach nur in eine andere Firma wechselt oder ein Vereinsmitglied, welches sich aus privaten Gründen zurückzieht oder natürlich der Tod eines nahestehenden Menschen.
Je nach dem, wie eng wir uns mit diesem Menschen verbunden fühlen, kann dann eine Leere entstehen. Wir begreifen sie oftmals als eine Leere im Herzen, denn es tut uns dort besonders weh, sofern sich unsere Empfindungen als Schmerz zeigen. Oder es ist dieses dumpfe Gefühl in der Bauchgegend, welches uns sagt: „Da stimmt etwas nicht!“ Diese Leere kann uns zeitweilig großes Leid bescheren und manchmal schaffen wir es einfach nicht, den Schmerz zu überwinden. In unserem Kopf kreisen die Gedanken und wie in großen Wellen bricht der Schmerz immer wieder über uns herein. Er reißt uns hinaus in einen dunklen Ozean. Dieser Ozean erscheint uns so riesig groß und unüberwindbar. Wir suchen nach festem Boden, etwas das uns Sicherheit geben könnte. Doch weder unsere Augen sehen das ersehnte Land am Horizont, noch können unsere Füße den Meeresgrund spüren. Es ist nur kalt und ungemütlich. Wir kämpfen weiter und merken, dass unsere Kräfte nachlassen, wir bäumen uns weiter auf. Aus lauter Verzweiflung verbrauchen wir all unsere Energie bis wir irgendwann nicht mehr können und im Ozean versinken. Es ist ein Ozean aus Trauer, Verzweiflung und Pein.
Wenn uns eine Welle hinauszieht in diesen Ozean könnten wir uns auch einfach diesem Sog hingeben. Annehmen, was da gerade mit uns passiert. Uns auf der Wasseroberfläche treiben lassen. Sowohl den Sturm hinnehmen, welcher um uns tobt, aber anschließend auch die wärmenden Sonnenstrahlen genießen, welche vom Himmel auf uns herabscheinen. Ja, das Wasser um uns herum ist immer noch kalt und unangenehm, aber wir spüren immer wieder auch die wärmende Sonne. Geben wir uns dem Rhythmus der Wellen hin und kämpfen nicht dagegen an können wir spüren, dass wir uns in einem wiegenden, fast beruhigenden Fluss befinden. Schmerz ist noch da, aber er umfließt uns einfach nur. Wir werden nicht hinuntergezogen in die Tiefe. Wir werden nicht von den sich aufbäumenden Wellen überschwemmt. Wir fließen einfach auf ihnen, den Blick auf die Sonne gerichtet. Der Ozean beruhigt sich vielleicht sogar völlig und wir können uns genussvoll treiben lassen. Selbst wenn jetzt noch einmal ein kleiner Sturm losbricht, erscheint uns dieser schon nicht mehr so schlimm. Und irgendwann haben wir innere Kraft gesammelt. Wir schauen uns um und erkennen, dass dort wieder Land in Sicht ist. Dass uns der wogende Schmerz zurückgeführt hat an eine Stelle, an der wir ihn verlassen können. Wir atmen tief durch. Unsere Kraft ist da. Es ist eine sanfte Kraft. Nicht die, die ums Überleben kämpft. Wir schwimmen achtsam in die Richtung, die uns den Boden unter den Füßen zurückgeben wird. Der Ozean kämpft nun nicht gegen uns. Mit seiner Strömung unterstützt er diesen letzten Teil einer Reise. Es dauert möglicherweise ein wenig länger als gedacht, denn aus dem Ozean heraus konnten wir die Entfernungen nicht richtig abschätzen. Doch irgendwann spüren unsere Füße den weichen, feinen Boden und wir treten heraus aus dem Schmerz.
Wie schaffen wir es aber, uns im Schmerz nicht zu verlieren, nicht in ihm zu versinken, sondern stattdessen in ihm zu fließen, bis er uns wieder gehen lässt? Wenn uns ein nahestehender Mensch verlässt, können wir in unserem Leid tief in unser Ego abtauchen. Das Ego wird uns dabei immer sagen, wie schlimm das alles ist und wie schrecklich uns das Schicksal nun wieder mitgespielt hat. Das Ego mag diesen Verlust nicht. Es will besitzen und festhalten an allem. Es kann sich nur sehr schlecht mit Veränderung abfinden. Etwas das es nicht kennt, verabscheut es förmlich. Genau hierin liegt das Leiden. Wenn wir mit aller Macht versuchen, am Alten festzuhalten, obwohl es längst nicht mehr existent ist, werden wir in unseren Schmerz immer tiefer hineinsinken und begeben uns in eine Spirale, die nur schwerlich verlassen werden kann. Sind wir aber bereit, unser Ego ein wenig beiseite zu schieben, können wir die Situation annehmen. Wenn wir sie annehmen, spüren wir zwar immer noch die Leere im Herzen und auch in der Bauchgegend, aber der Kopf wird ruhiger und die Wellen flachen schneller ab. Und indem wir uns auf ihnen treiben lassen, stellen wir fest, dass es trotz einer physischen Trennung gar keine wirkliche Trennung gibt.
Das Bildnis des Ozeans beschreibt, wie alles miteinander verbunden ist. Die Wassermoleküle an unserem Körper sind trotz großer Entfernung auch in steter Verbindung mit Wassermolekülen die Hunderte, Tausende, ja sogar Zehntausende von Metern entfernt sind. Wenn wir dann aus dem Ozean heraustreten, spüren wir, dass es auch dort nicht anders ist. Hier ist es die Luft, die uns umströmt. Auch sie ist stetig miteinander verbunden. Entfernung spielt keine Rolle.
Gibt es dort irgendwo einen Menschen, den wir vermissen, können wir dann dieses Vermissen umarmen, es annehmen, es als Teil von uns begreifen und nicht als unseren Feind? Ja, das können wir. Vermissen muss nicht immer schmerzhaft sein. Ja, es hat seine Tücken, vor allem wenn unser Ego erwacht. Aber ohne unser Ego wird aus dem Vermissen ein wunderbares Gefühl der Verbundenheit erwachen. Vermissen beschreibt Verbundenheit und tiefste, wahre Liebe.

Ich vermisse immer! Es schmerzt täglich ein kleines bisschen, aber dadurch weiß ich auch, dass ich immer liebe!

Einen schönen Start in die neue Woche!

Sometimes I simply miss lying next to you
listening to the very soothing and gentle sound of your breath while you are sleeping
Sometimes I simply miss to feel the energy
pulsating from our bodies while we hold us tight
Sometimes I simply miss to see the sparkle of love in your eyes
when you get a glimpse of natural beauty around us.
Sometimes I simply miss to hear the laughter
that comes from your heart just because life is pure joy
Sometimes I simply miss to sense your wonderful spirit
that is still with me even when I am not aware of it
Sometimes I simply miss you
but it’ll never make my love for you come to an end